Un­ab­häng ig­keit

Meins - - Mein Star -

Seit sie­ben Jah­ren ist Ma­rie­le lei­den­schaft­li­cher Sing­le. Für ei­nen Mann ver­bie­gen? Auf gar

kei­nen Fall! „Un­ab­hän­gig­keit ist für mich das Wich­tigs­te. In mei­nem Le­ben ha­be ich je­de Art von Ab­hän­gig­keit ge­mie­den – sei es von Al­ko­hol oder von Men­schen. Ich wür­de nie sa­gen: „Oh­ne dich kann ich nicht le­ben!“Was für ei­ne Be­las­tung für den

an­de­ren! Ei­ne Be­zie­hung be­ruht doch auf Frei­wil­lig­keit. Des­halb kann ich nicht ver­ste­hen, dass Paa­re nur zu­sam­men­blei­ben, weil sie auf dem Stan­des­amt un­ter­schrie­ben ha­ben oder weil der Schei­dungs­an­walt so teu­er ist.“Wo­her aber hat sie die­sen Drang nach Frei­heit? „Von mei­ner Mut­ter. Sie muss­te im­mer zur Ver­fü­gung ste­hen – egal zu wel­cher Ta­ges­zeit. Manch­mal rief mein Va­ter spät­abends an und sag­te, er brin­ge gleich noch Kol­le­gen vom Thea­ter mit. Dann ging sie in die Kü­che und schmier­te Schnitt­chen. Das hat mich ge­prägt, dass ich so et­was für kei­nen Mann der Welt ma­chen woll­te. Es hat mich ge­är­gert, dass mei­ne Mut­ter für mei­nen Va­ter stän­dig stramm­ste­hen muss­te.“

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