Ma­rie­le Mil­lo­witsch:

ma­rie­le mil­lo­witsch, 60, ge­hört zu den be­lieb­tes­ten Frau­en im deut­schen Fern­se­hen. Und das hat sei­ne Grün­de

Meins - - Inhalt - VON KATH­RIN BEHR

„Ich brau­che kei­nen Mann zum Glück­lich­sein“

Sitzt man ihr ge­gen­über, hat man so­fort das Ge­fühl, man wür­de sie schon ewig ken­nen, und man denkt: „Mensch, die ist aber pa­tent!“Das sa­gen al­le, die Ma­rie­le Mil­lo­witsch, 60, schon ein­mal ge­trof­fen ha­ben. Sie hat ei­ne Art, Din­ge zu sa­gen, die den Leu­ten aus der See­le spricht. Da wird nicht groß drum­her­um­ge­re­det, nein, Ma­rie­le sagt’s, wie’s ist. Mit Sät­zen wie „Ich fin­de mich selbst nicht so toll, als dass ich stän­dig in den Spie­gel schau­en müss­te“zum Bei­spiel. Oder wenn sie von ih­rer Fil­mFi­gur, der ma­the­ma­tisch hoch­be­gab­ten Kom­mis­sa­rin Ma­rie Brand er­zählt: „Was die kann, kann ich nicht. Auf die­sen Ge­bie­ten bin ich ziem­lich blöd“, gibt sie da la­chend zu. „Ich be­hal­te vor al­lem Ne­ben­säch­lich­kei­ten im Kopf.“

Wenn sie spielt, ver­sam­melt sie Mil­lio­nen Zu­schau­er vor dem Bild­schirm. Erst kürz­lich hat­te ihr ZDF-Kri­mi wie­der Quo­ten, von de­nen an­de­re träu­men. Seit ih­rem Durch­bruch 1995 mit der Ho­tel-Se­rie „girl fri­ends“hat Ma­rie­le den Er­folg ge­pach­tet. Vor al­lem bei Frau­en über 50 ist sie un­glaub­lich be­liebt, wie ei­ne Em­nid-Um­fra­ge für die MEINS er­gab: Dort lan­de­te sie auf Platz 12 von 50. Woran das liegt? Die Schau­spie­le­rin ist au­then­tisch. Kei­ne, die ei­ne Fas­sa­de er­fin­det und ihr wah­res Ich da­hin­ter ver­steckt. Ma­rie­le ist ehr­lich, sie sagt, wenn ihr et­was nicht passt. Sie schwimmt gern ge­gen den Strom. So wie da­mals, als ihr be­rühm­ter Va­ter Wil­ly Mil­lo­witsch († 1999) sie nach der Schu­le auf das Mo­zar­te­um nach Salz­burg schi­cken woll­te. Sie re­bel­lier­te und stu­dier­te Tier­me­di­zin in München. Auf kei­nen Fall ver­bie­gen las­sen, schon gar nicht für ei­nen Mann. Sie ist gern Sing­le. „Ich brau­che kei­nen fes­ten Part­ner. Ich pick’ mir das raus, was ich möch­te. Mal gu­cken, ob ein Mann guckt, wenn kei­ner guckt, ist das auch okay.“Ty­pisch Ma­rie­le! •

daS Le­ben iSt bunt „Ich lie­be es, mich nicht in Scha­le wer­fen zu müs­sen“, sagt Ma­rie­le Mil­lo­witsch Herr­lich, es gibt so vie­le Din­ge, über die ich mich freu­en kann!

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