Kna­ckig blei­ben mit Man­deln

Bis un­ter die Scha­le sind die le­cke­ren klei­nen Ker­ne mit Su­per­stof­fen ge­füllt, die uns schö­ner und ge­sün­der ma­chen!

Meins - - Inhalt - Von Kat­ha­ri­na her­zig

W enn der Frühling kommt, er­wacht auf un­se­rer Lieb­lings­In­sel Mallor­ca ei­ne ro­sa­wei­ße Wol­ken­pracht … Dann öff­nen sich un­zäh­li­ge klei­ne Blü­ten und ver­strö­men ei­nen himm­lisch herb-lieb­li­chen Duft.

Schon seit über 4000 Jah­ren kul­ti­vie­ren wir den zier­li­chen Baum mit sei­nen ge­sun­den Früch­ten. Heu­te weiß man, dass die Ker­ne der St­ein­frucht nicht nur le­cker und su­per­ge­sund sind. Sie sind auch ech­te Be­au­ty-Boos­ter für Haut und Haa­re. Das Wun­der- Öl für un­se­re Schön­heit Wer­den die Ker­ne zer­klei­nert und mehr­fach kalt ge­presst, en­steht ei­ne Art Zau­ber-Öl. Es ist un­se­rem Haut­fett ex­trem ähn­lich, zieht schnell ein – und baut ei­ne Art Schutz­bar­rie­re auf. Au­ßer­dem strotzt es ge­ra­de­zu vor Vit­ami­nen, Ka­li­um, Ma­g­ne­si­um und Kal­zi­um. Und ent­hält ex­tra­vie­le un­ge­sät­tig­te Fett­säu­ren. Wie zum Bei­spiel Li­n­ol­säu­re, die un­se­rem Teint rich­tig viel Feuch­tig­keit spen­det, die Haut be­ru­higt und vor UV-Strah­len schützt.

Ein wei­te­res Man­del-Wun­der­werk: Die Öl­säu­re schützt un­se­re Haut, dringt gleich­zei­tig bis in die Tie­fen der Epi­der­mis ein und pols­tert Fält­chen von in­nen auf. Be­ru­higt ir­ri­tier­te Zo­nen und schützt vor Um­welt­ein­flüs­sen. Sprich: Die St­ein­frucht ist ide­al für die Haut 50+! Nur na­tür­lich, dass im­mer mehr Pfle­ge­li­ni­en sich heu­te die An­ti-

Aging-Kraft der Man­del zu­nut­ze ma­chen. Auch für un­se­re Haa­re ist Man­del­öl ei­ne wah­re Wohl­tat. Stump­fe Län­gen macht es glän­zend und tro­cke­ne Spit­zen ge­schmei­dig. Al­ler­dings ist hier we­ni­ger mehr: Zu viel Öl macht un­se­re Haa­re sträh­nig und kann ih­nen die Fül­le neh­men. Ei­ne Kur oder Mas­ke mit Man­del­öl soll­ten wir da­her bes­ser für den Abend ein­pla­nen und über Nacht ein­wir­ken las­sen. Zum Aus­wa­schen eig­net sich ein si­li­kon­frei­es Sham­poo, es bin­det das Öl und ent­fernt über­schüs­si­ge Res­te. Hal­lo, Dok­tor Man­del! Die kna­cki­gen Nüs­se sind auch der per­fek­te Mi­ni-Hap­pen, weil sie mit ih­ren Bal­last­stof­fen den Hun­ger stil­len und den Ap­pe­tit vor der nächs­ten Mahl­zeit et­was brem­sen. Au­ßer­dem ha­ben sie ei­nen po­si­ti­ven Ef­fekt auf den Cho­le­ste­rin­wert und ver­bes­sern die Herz- und Darm­ge­sund­heit. Da liegt es auf der Hand, dass auch Nuss­milch gut für uns ist. Oder nicht? Die meis­ten Drinks im Han­del be­ste­hen lei­der aus nur zwei Pro­zent Man­del­milch – der gro­ße Rest sind Was­ser und Zu­cker. Ge­sün­der ist da­her die selbst ge­mach­te Va­ri­an­te (sie­he links). Da kön­nen wir uns si­cher sein, dass all die ge­sun­den Nähr­stof­fe tat­säch­lich noch in der Milch ste­cken. Wie zum Bei­spiel Vit­amin E. Bei­de sind für die Elas­ti­zi­tät und Fes­tig­keit un­se­rer Haut ver­ant­wort­lich. In den klei­nen Kraft­pa­ke­ten ste­cken auch noch je­de Men­ge Mi­ne­ra­li­en. Die hal­ten in un­se­rem Kör­per vie­le wich­ti­ge Pro­zes­se am Lau­fen und sor­gen für ei­ne op­ti­ma­le Funk­ti­on der Or­ga­ne, Mus­ku­la­tur und Ner­ven. Das Po­wer-Früh­stück

Wenn die Pflan­zen­milch oder die Po­wer­Ker­ne al­so bis jetzt noch nicht auf dem Spei­se­plan stan­den: Ein paar Man­deln im Müs­li oder ein Schuss Man­del­milch in den Kaf­fee sind der per­fek­te Start in den Tag. Un­ser Kör­per wird sich für so viel Gu­tes aus der Na­tur mit straf­fe­rer Haut, strah­len­dem Haar und rich­tig viel Ener­gie be­dan­ken! •

8 Mil­lio­nen Man­del­bäu­me wach­sen auf MalloR­ca

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