Tschüss, tro­cke­ne Haut!

Die Son­ne lacht, al­le Welt strahlt. Da wird es Zeit, dass wir un­se­re Haut ge­sund und früh­lings­schön pfle­gen. mit ganz na­tür­li­chen Re­zep­ten

Meins - - Inhalt - VON AN­NE KLIEN

Ge­ra­de eben ha­ben wir uns ein­ge­cremt, schon spannt sie wie­der über­all – oder funkt so­gar mit ro­ten Fle­cken Alarm. Tröst­lich: Nach lan­gen Win­ter­mo­na­ten zeigt sich je­de Haut be­son­ders sen­si­bel und pfle­ge­be­dürf­tig. Vor al­lem je­doch, wenn sie oh­ne­hin leicht ir­ri­tiert auf äu­ße­re Ein­flüs­se re­agiert: Zur­zeit sind oft Pol­len schuld an „an­ge­spann­ten“Haut­si­tua­tio­nen. Stress oder Nah­rungs­mit­tel kom­men eben­falls als Aus­lö­ser in­fra­ge. Tro­cke­ne Haut ist auch ge­ne­tisch be­dingt und nimmt mit den Hor­mon­um­stel­lun­gen der Wech­sel­jah­re zu, weil die Epi­der­mis dün­ner wird. Aber: kein Grund, uns die Lau­ne ver­der­ben zu las­sen. Pfle­ge-All­roun­der Lein­öl Tro­cke­ner Haut man­gelt es an Fett und Feuch­tig­keit, des­halb ist sie auf un­se­re Hil­fe an­ge­wie­sen. Als ex­zel­len­ter Ver­bün­de­ter hat sich Lein­öl er­wie­sen, das von in­nen und au­ßen pflegt. Es ist ein ech­tes Ome­ga-3-Kraft­pa­ket mit So­fortef­fekt: Schon we­ni­ge Trop­fen, sanft in die Haut ein­mas­siert, ent­span­nen. Re­gel­mä­ßig als Sa­lat­öl ge­nos­sen hilft es den Haut­zel­len, sich zu er­neu­ern, und stärkt ih­re Fä­hig­keit, Feuch­tig­keit zu spei­chern. Die muss al­ler­dings auch ir­gend­wo her­kom­men, des­halb trin­ken wir mög­lichst viel Was­ser. Wohl­fühl-Boos­ter Salz Was tro­cke­ne Haut gar nicht mag, sind aus­führ­li­che Rei­ni­gungs­ri­tua­le. Da re­agiert sie ge­reizt. Kur­zes Du­schen mit nicht zu hei­ßem Was­ser und mil­den Sub­stan­zen reicht ihr völ­lig. Denn beim Wa­schen ver­liert sie Fett – und oh­ne schüt­zen­den Film ver­pufft die Feuch­tig­keit noch schnel­ler. Un­ser Ver­söh­nungs­an­ge­bot: ein Bad in Salz­was­ser. Da­mit schen­ken wir ihr so­gar noch ein ech­tes Blitz-Lif­ting. Denn Salz bin­det Was­ser in der Haut – sie wirkt prall und ro­sig. Da­für ge­ben wir 400 g Meer­salz (gibt es in Dro­ge­ri­en) ins Ba­de­was­ser, das höchs­tens 38 Grad ha­ben darf. Das Wohl­fühl­bad ge­nie­ßen wir 15 bis 20 Mi­nu­ten lang. Un­ser Tipp für die Rei­ni­gung sen­si­bler Ge­sichts­haut: frisch ge­press­ter Ka­rot­ten­saft als Ge­sichts­was­ser. So spen­die-

ren wir dem Teint Feuch­tig­keit und ei­nen be­le­ben­den Vit­amin­cock­tail. Er be­dankt sich mit ei­nem fri­schen Glow.

Wir ma­chen uns Luft!

Ex­trem tro­cke­ne, schup­pen­de Haut­stel­len – wie zum Bei­spiel bei Neu­ro­der­mi­tis – kön­nen uns den Spaß an leich­ter Früh­lings­mo­de ver­der­ben. Aber Ver­ste­cken gilt nicht. Denn Licht und Luft be­kom­men ih­nen bes­ser als blick­dich­te Klei­dung. Um­schlä­ge mit Ei­chen­rin­den-Auf­guss be­schleu­ni­gen den Hei­lungs­pro­zess. Da­zu ko­chen wir 4 EL Ei­chen­rin­de (Apo­the­ke) in 1 l Was­ser 15 Mi­nu­ten ab. Dann durch­sie­ben, ab­küh­len las­sen und mehr­mals täg­lich ei­nen gut ge­tränk­ten Wa­sch­lap­pen 20 Mi­nu­ten auf die be­trof­fe­nen Stel­len le­gen.

Hautschmeich­ler Quark

Ge­gen läs­ti­gen Juck­reiz hilft der Griff ins Kühl­re­gal: Quark, even­tu­ell mit et­was pü­rier­ter Gur­ke ver­mischt, er­gibt ei­ne erst­klas­si­ge, küh­len­de Mas­ke. Nicht zu dünn auf­tra­gen, even­tu­ell mit ei­nem Tuch ab­de­cken und bis zu 30 Mi­nu­ten ein­wir­ken las­sen. Nach dem Ab­wa­schen freu­en wir uns über wun­der­bar wei­che und be­ru­hig­te Haut. Und kön­nen ent­spannt mit der Früh­lings­son­ne um die Wet­te strah­len. •

ENT­SPANNT Mas­ken, et­wa aus Avo­ca­do, las­sen blas­sen Teint wie­der leuch­ten

GE­SCHüTZT Öle stär­ken die Haut­bar­rie­re GE­PFLEGT Feuch­tig­keit be­ru­higt und kühlt

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