Hugh Jack­man:

Er liebt das Meer, Pfann­ku­chen und sei­ne 13 Jah­re äl­te­re Frau. Und wir lie­ben ihn! Ge­stat­ten, Su­per­star Hugh Jack­man, 47

Meins - - Inhalt - VON RA­CHEL KASUCH

„Mein Ehe­ge­heim­nis? Die Frau hat im­mer recht!“

Ein Kerl, ein Kör­per. Der Hol­ly­wood-Star scheint wie ein Traum aus ei­ner an­de­ren Welt. Dem „Se­xiest Man Ali­ve“geht sei­ne Fa­mi­lie über al­les, sich selbst sieht er herr­lich be­schei­den. Ir­gend­wie kaum zu glau­ben, des­we­gen ha­ben wir mal ge­nau­er nach­ge­fragt … MEINS: Sie fei­ern die­ses Jahr Ihr 20-jäh­ri­ges Hoch­zeits­ju­bi­lä­um. Was ist Ihr per­sön­li­ches Ge­heim­nis für ei­ne funk­tio­nie­ren­de Ehe?

Hugh Jack­man: Ganz ein­fach: Die Frau hat im­mer recht (lacht)! Nein, ein­an­der re­spek­tie­ren. Man soll­te sei­ne Zeit mit­ein­an­der ver­brin­gen wol­len, an­statt dies zu müs­sen. MEINS: Wo­her wuss­ten Sie, dass Ih­re Frau die rich­ti­ge ist? Hugh Jack­man: So et­was weiß man ein­fach. Man fühlt das oh­ne Fra­ge. MEINS: Al­so funk­tio­niert die gan­ze Be­zie­hungs­sa­che bei Ih­nen.

Hugh Jack­man: Ich ha­be ei­ne tol­le Ehe. Ich se­he bei an­de­ren Be­zie­hun­gen, wo die Hö­hen und Tie­fen sind – das ist bei uns nicht so. Denn egal was, ich ver­lie­be mich täg­lich mehr und mehr. Und genau das ist das bes­te und span­nends­te Ge­fühl mei­nes Le­bens. MEINS: Sie ge­hen ei­nen sehr er­folg­rei­chen Weg. Be­dau­ern Sie et­was? Hugh Jack­man: Wir dür­fen nicht an­de­ren Leu­ten die Schuld in die Schu­he schie­ben. Die Fra­ge „Was wä­re ge­we­sen, wenn?“stel­le ich mir nicht. Al­les hat sei­nen Grund, glau­be ich.

MEINS: Lam­pen­fie­ber ist Ih­nen si­cher nicht fremd. Kennt ein Kerl wie Sie auch das Ge­fühl der Angst?

Hugh Jack­man: Ich glau­be, mit dem Al­ter ver­sagt man mehr. Wir kön­nen nicht die Furcht­lo­sig­keit ei­nes Kin­des be­hal­ten. Doch Gott sei Dank ha­be ich kei­ne Angst, mich zum Idio­ten zu ma­chen. Mein Mot­to ist: Auf­ste­hen und wei­ter­ma­chen. Wenn man sich vor sei­ner Angst ver­steckt, macht sie ei­nen nur schwä­cher.

MEINS: Und wie ge­hen Sie mit dem Ruhm um?

Hugh Jack­man: Ich bin kein Kind und wuss­te, dass man in die­ser In­dus­trie nicht an­onym blei­ben kann. Die ein­zi­gen Ge­dan­ken, die ich mir dar­über ma­che, sind, wie ich mei­ne Fa­mi­lie und ih­re Pri­vat­sphä­re schüt­zen kann. MEINS: Und wie schüt­zen Sie sich? Hugh Jack­man: Ich me­di­tie­re mor­gens und abends ei­ne hal­be St­un­de. Ich fin­de, es gibt kei­nen bes­se­ren Weg,

um total zu ent­span­nen. Das ist die ul­ti­ma­ti­ve Ru­he. Mei­ne Ge­dan­ken für ei­ne ge­wis­se Zeit ru­hig­zu­stel­len macht al­les ir­gend­wie klar. Dann bin ich nicht Hugh Jack­man, dann bin ich kein Va­ter und auch kein Ehe­mann. MEINS: Um­ge­ben Sie sich mit Lu­xus? Hugh Jack­man: Nein, ich bin kein Ma­te­ria­list. Was mir ganz wich­tig ist, ist gu­tes Es­sen. Ich lie­be es! Wenn ich kein Schau­spie­ler wä­re, hät­te ich zu 100 Pro­zent ei­nen völ­lig an­de­ren Kör­per (lacht herz­lich). MEINS: Al­so kön­nen Sie ko­chen?

Hugh Jack­man: Oh ja. Ganz ein­fach, weil ich das frü­her muss­te. Ich wuchs bei mei­nem Va­ter auf, der be­rufs­tä­tig war. Mei­ne vier Ge­schwis­ter und ich ha­ben uns die Haus­ar­beit auf­ge­teilt. Als die äl­te­ren das Haus ver­lie­ßen, koch­te ich drei-, vier­mal pro Wo­che. MEINS: Und heu­te? Hugh Jack­man: Klar! Früh­stück ist mei­ne Spe­zia­li­tät. Wahr­schein­lich des­halb, weil es am ein­fachs­ten vor­zu­be­rei­ten ist. Ich kann al­les: Speck, Eier und – ganz tra­di­tio­nell – Pfann­ku­chen. MEINS: Hel­fen Sie im Haus­halt? Hugh Jack­man: (Lacht schal­lend!) Wenn Sie mei­ne Frau fra­gen wür­den, wür­de sie Ih­nen ver­ra­ten, dass mein größ­ter Feh­ler mei­ne Un­be­hol­fen­heit ist. Ich bin hand­werk­lich über­haupt nicht be­gabt. Dar­über hin­aus ver­ges­se ich auch noch al­les, ich kann mir ab­so­lut nichts mer­ken. MEINS: Was ha­ben Sie von Ih­rem Va­ter chris fürs Le­ben ge­lernt? Hugh Jack­man: Ich ha­be mei­nen Va­ter nie schlecht über ei­ne an­de­re Per­son spre­chen hö­ren. Er hat im­mer sei­ne Emo­tio­nen un­ter Kon­trol­le und ist ein wah­rer Gen­tle­man. Mir wur­de bei­ge­bracht: Die Fas­sung zu ver­lie­ren ist ei­ne ego­is­ti­sche Hand­lung. MEINS: Sie set­zen sich für vie­le wohl­tä­ti­ge Zwe­cke ein … Hugh Jack­man: Oh ja! Ich hel­fe, wo ich kann, und wür­de mei­ne See­le für ei­nen gu­ten Zweck ver­kau­fen. MEINS: Was mo­ti­viert Sie?

Hugh Jack­man: Re­spekt vor an­de­ren Men­schen mo­ti­viert mich, nicht der Er­folg. Was vie­le Leu­te ver­ges­sen: Je­der ist er­setz­bar. Und wer dies nicht so sieht, ist schlicht ein Dumm­kopf.

MEINS: Und was re­spek­tie­ren Sie?

Hugh Jack­man: Ich re­spek­tie­re an an­de­ren, Din­ge aus­zu­pro­bie­ren. Ob es da­bei ein gu­tes oder schlech­tes En­de gibt, ist egal. Das Wich­tigs­te ist, al­les pro­biert zu ha­ben. Selbst wenn ich schei­te­re, möch­te ich da­für re­spek­tiert wer­den, es ver­sucht zu ha­ben. MEINS: Wem kann Hugh Jack­man ab­so­lut nicht wi­der­ste­hen? Hugh Jack­man: Dem Ge­ruch von fri­schem Kaf­fee. Wenn Sie mich fra­gen, ist frisch ge­brüh­ter Kaf­fee die größ­te Er­fin­dung al­ler Zei­ten. •

Mich mo­ti­vieRt Re­spekt vor an­de­ren Men­schen, nicht der Er­folg!

Der Mann ist zum Da­hin­schmel­zen. Und ko­chen kann er auch noch … WHAT A MAN

20 Jah­re sind De­bor­raLee, 60, und Hugh Jack­man ver­hei­ra­tet. Das Schau­spie­ler-Paar hat zwei Ad­op­tiv­kin­der LE­BENS­GLück

Der Hol­ly­wood-Star ist ver­narrt in sei­ne Fran­zö­si­sche Bull­dog­ge Da­li, 7 6 PFo­tEN

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