Ale­xa Ma­ria Sur­holt:

Im Fern­se­hen glänzt sie als Biest vom Di­enst. Die pri­va­te Ale­xa Ma­ria Sur­holt liebt die Har­mo­nie, aber nicht um je­den Preis

Meins - - Inhalt - VON BEN­JA­MIN CI­BACH

„Hei­ra­ten? Vi­el­leicht mit 86!“

Mil­lio­nen Zu­schau­er ken­nen Ale­xa Ma­ria Sur­holt, 47, als in­tri­gan­te und lau­ni­sche Kli­nik­che­fin Sa­rah Mar­quardt im Quo­ten-Knül­ler „In al­ler Freund­schaft“. Pri­vat liebt es die Ber­li­ne­rin hin­ge­gen total ge­müt­lich mit Kü­chen­ge­sprä­chen in ih­rer Ber­li­ner Alt­bau­woh­nung. Und Be­zie­hungs­fra­gen geht die Schau­spie­le­rin – sa­gen wir – ein biss­chen in­di­vi­du­el­ler an, wie sie im MEINS-Ge­spräch ver­rät …

MeIns: Wie oft wer­den Sie beim Ein­kau­fen auf Ih­re Rol­le an­ge­spro­chen? Ale­xa: Sehr oft! Aber in­zwi­schen auch sehr freund­lich, weil die Zu­schau­er die­se Per­son trotz ih­rer Stren­ge sehr schät­zen. Ich bin durch­aus nicht im­mer nur die Toughe, son­dern spie­le ei­ne al­lein­er­zie­hen­de Mut­ter, die ei­ne Kli­nik lei­ten muss. Da­bei muss sie oft Ent­schei­dun­gen fäl­len, die den Ärz­ten nicht ge­fal­len. MeIns: In „Al­les Kla­ra“spie­len Sie auch wie­der die Bies­ti­ge. Hand aufs Herz, se­hen wir hier pri­va­te Zü­ge? Ale­xa: Das Bö­se steht mir gut (lacht). Pri­vat bin ich al­les an­de­re als ein Biest! Ich bin zwar auch sehr di­rekt, sa­ge, wenn mir et­was nicht passt, und bin durch­aus kon­flikt­fä­hig. Aber ich mag den Tag nicht mit schlech­ter Lau­ne be­gin­nen, da bin ich all­er­gisch. MeIns: Wie ge­hen Sie per­sön­lich mit dem The­ma Äl­ter­wer­den um?

Ale­xa: Es ist nun mal ein Fakt des Le­bens, dass man mit der Zeit auch äl­ter wird. Jung­sein ist kein Ver­dienst, aber ent­spannt äl­ter zu wer­den hat auch et­was mit Ar­beit zu tun. Ich kann mich in mei­nem Be­ruf nicht kom­plett ge­hen las­sen, da mein Ge­sicht auch mein Werk­zeug ist. Al­so ha­be auch ich teu­re Cre­mes im Ba­de­zim­mer, die klei­ne und gro­ße Wun­der ver­spre­chen. Au­ßer­dem ma­che ich Sport und ver­su­che, mich halb­wegs ge­sund zu er­näh­ren. MeIns: Sind Sie selbst­be­wuss­ter ge­wor­den mit den Jah­ren? Ale­xa: Auf je­den Fall! Das liegt si­cher auch dar­an, dass ich so tief ver­wur­zelt bin. Ich emp­fin­de gro­ße Dank­bar­keit und De­mut, dass ich mit mei­nem Mann, mei­nem Kind und mei­nen Freun­den ein Wohl­fühl-Um­feld ha­be, das mir Kraft und Si­cher­heit gibt. MeIns: Das Dreh­team von „In al­ler Freund­schaft“ist da­für be­kannt, dass un­ter den Kol­le­gen ein sehr en­ger Zu­sam­men­halt be­steht … Ale­xa: Wenn man so vie­le Jah­re ge­mein­sam im Team dreht, kennt man

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