Tan­zen hat mein Le­ben ver­än­dert

Vor 15 Jah­ren be­kommt Elke Grei­le von Freun­den ei­nen Tanz­kurs ge­schenkt – seit­dem hält sie sich Schritt für Schritt top­fit

Meins - - Meine Gesundheit -

Schon als Ju­gend­li­che konn­te Elke Grei­le, 54, es kaum ab­war­ten, end­lich zur Tanz­stun­de zu ge­hen. „Frü­her lern­ten wir zwar nur Stan­dard­tän­ze wie Fox­trott und Wal­zer“, er­in­nert sich die Kärn­te­ne­rin. „Es mach­te mir aber im­mer Spaß, neue Schrit­te und Fi­gu­ren zu ler­nen.“

Je er­wach­se­ner Elke wird, des­to knap­per wird ih­re Zeit, und um­so mehr muss sie ih­re Lei­den­schaft den täg­li­chen Pflich­ten op­fern. „Ge­tanzt ha­be ich nur noch auf Fei­ern. Doch ich wuss­te: Ei­nes Ta­ges wür­de ich wie­der an­fan­gen. Am liebs­ten na­tür­lich mit mei­nem Mann Ger­hard“, sagt sie. Doch bei dem beißt Elke lan­ge auf Gra­nit. „Er war der Mei­nung, er kön­ne ja tan­zen. Ich hin­ge­gen woll­te gern la­tein­ame­ri­ka­ni­sche Tän­ze wie Cha­ChaCha und Sam­ba ler­nen.“An ih­rem 40. Ge­burts­tag über­rei­chen El­kes Freun­de ihr schließ­lich ei­nen Gut­schein für ei­nen Tanz­kurs! „Ich war be­geis­tert. Nun konn­te sich Ger­hard nicht mehr weh­ren. Er hat al­ler­dings bis zum letz­ten Tag vor Ablauf des Gut­scheins mit sei­nem Okay ge­war­tet!“15 Jah­re sind seit­dem ver­gan­gen, in de­nen die Grei­les je­den Mitt­woch mit ih­rer Tanz­trup­pe ge­übt ha­ben. „Wir sind rich­ti­ge Freun­de ge­wor­den, ha­ben ge­mein­sam Hö­hen und Tie­fen er­lebt“, er­zählt die 54­Jäh­ri­ge. „Und auch wenn ich mich mit Ger­hard wäh­rend des Trai­nings mal strei­te – das Schö­ne am Tan­zen ist, dass wir ak­zep­tie­ren müs­sen, wenn es mal nicht so har­mo­nisch läuft. Trotz­dem sind wir da­nach fit und la­chen über uns! Der Kör­per fühlt sich ge­schmei­dig an, die Kon­di­ti­on ist top, und un­se­re gu­te Lau­ne hält ta­ge­lang an. Ich wür­de sa­gen, Tan­zen hat mein Le­ben ver­än­dert.“Dass Ger­hard seit Kur­zem kei­ne Lust mehr da­zu hat, stört Elke nicht. „Ich ma­che jetzt La­dy­dance!“, sagt sie. „Da wer­den al­le Fi­gu­ren ge­tanzt, nur oh­ne Part­ner. Das schenkt mir ein tol­les Kör­per­ge­fühl und stärkt mei­ne Weib­lich­keit.“

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