Ibi­za, du ma­gi­sche Schö­ne!

Die Ba­lea­ren-In­sel mau­sert sich im­mer mehr zum Selbst­fin­dungs- und Yo­ga-Hots­pot mit Traum­strän­den. MEINS-Re­dak­teu­rin Ines Lau­fer ließ sich ver­zau­bern

Meins - - Meine Reise -

Sie galt als die In­sel der Hip­pies, der Wil­den, der „ne­ver-en­ding par­ties“. Man fuhr hin, um die hei­ßen Näch­te im „Amne­sia“zu er­le­ben, zu flir­ten, zu tan­zen. Aus dem Al­ter sind wir raus. Sorry, aber ei­ne durch­fei­er­te Nacht mit reich­lich Gin Fizz wür­de mir heu­te noch drei Ta­ge in den Kno­chen ste­cken.

Aa­a­ber … auch die In­sel ist rei­fer ge­wor­den. An­ders. Und wie wir ent­de­cken, viel schö­ner! Mit ganz viel Ommm und viel we­ni­ger Hal­lo.

Die himm­lisch grü­ne In­sel emp­fängt uns mit früh­som­mer­li­cher Wär­me und strah­lend blau­em Him­mel. Ein Ca­brio muss her – da­mit wir un­ter­wegs schon die Son­nen­strah­len und den herr­lich wür­zi­gen Duft der Pi­ni­en ge­nie­ßen kön­nen. Ein­ge­hüllt in bun­te Tu­ni­ken brau­sen wir mit ei­nem wei­ßen Opel Cas­ca­da über die Land­stra­ßen. Und den­ken, toll, so wä­ren wir frü­her nicht über die In­sel ge­cru­ist. Aber wie herr­lich ist das bit­te?

Als Ers­tes ho­len wir bei un­se­rem Gast­ge­ber Alex (wir ha­ben wie im­mer über airb­nb ge­bucht) noch schnell den Schlüs­sel zum Apart­ment ab. Wow, auch das haut uns um. Na­gel­neu, mit tol­len De­si­gner­mö­beln aus­ge­stat­tet und ide­al ge­le­gen beim Ha­fen von Ibi­za-Stadt. Frü­her wohn­te ich in ei­ner Mi­ni-Pen­si­on mit Bad auf dem Flur in San­ta Eula­lia. Hat doch was, wenn man kei­ne 20 mehr ist …

Dann geht es ab in den Nor­den. Agu­as Blan­cas, der be­lieb­tes­te Strand der Ein­hei­mi­schen, macht sei­nem Na­men al­le Eh­re! Glas­klar schim­mern die seich­ten Wel­len, be­vor sie an den gel­ben, von ho­hen Fel­sen ge­säum­ten Sand­strand schwap­pen. Nach kur­zer Zeit füh­len wir uns auf wun­der­ba­re Wei­se en­er­ge­ti­siert und bre­chen

auf zur Ca­la Be­nir­rás. In der klei­nen Bucht im Nor­den er­le­ben wir bei ei­nem eis­kal­ten Ro­sé im Strand­re­stau­rant „Ele­ments“den Son­nen­un­ter­gang.

Am nächs­ten Tag er­kun­den wir Ibi­zas Süd­wes­ten. Der Strand der Ca­la Jon­dal ist zwar st­ei­nig, aber die Ku­lis­se, die sich uns von ei­nem Strand­bett im Be­ach­club „Blue Mar­lin“aus bie­tet … ein­fach gran­di­os. Wir wür­den gern ewig blei­ben. Doch wir ha­ben noch was vor, wol­len uns noch die Fel­sen­in­sel Es Ve­drà an­schau­en.

Von der Ca­la d’Hort aus ha­ben wir den bes­ten Blick auf das ma­gi­sche Ei­land, um das sich zahl­rei­che Le­gen­den ran­ken. Hier sol­len die Si­re­nen die an­ti­ken See­fah­rer ins Ver­der­ben ge­lockt ha­ben – glau­ben wir so­fort! Wir spü­ren die ma­gi­sche Kraft die­ses ein­zig­ar­ti­gen Orts …

Mit ei­nem Abend­bum­mel durch die Gas­sen in Ibi­zas Alt­stadt Dalt Vi­la ver­ab­schie­den wir uns von der In­sel. Mit dem Wis­sen: Wir kom­men wie­der, Ibi­za, du ma­gi­sche Schö­ne! •

schön ser­viert

Zu eis­kal­tem Ca­va und Erd­bee­ren kön­nen wir ein­fach nicht NEIN sa­gen

Weit­blick Von un­se­rem Lieb­lings­stein an der Ca­la Jon­dal schau­en wir auf die tür­ki­sen Wel­len

Hip­pieG lück

2 016 Meins-re­dak­teu­rin ines lau­fer ge­nießt das ge­fühl von frei­heit, spi­ri­tua­li­tät und na­tur­ver­bun­den­heit, kurz: den ibi­za-spi­rit!

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