So be­an­tra­gen wir (Pfle­ge-)Hilfs­mit­tel rich­tig

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Grund­sätz­lich ge­neh­mi­gungs­pflich­tig – das gilt ei­gent­lich für al­le Hilfs­mit­tel. Bei preis­wer­ten Pro­duk­ten, die nur ein­mal an­fal­len, ver­zich­tet die Kas­se aber häu­fig dar­auf. Das heißt, wir lö­sen ein­fach das Rezept im Sa­ni­täts­haus ein. Oft ha­ben die Kas­sen so­ge­nann­te Ver­sor­gungs­ver­trä­ge mit ei­nem Her­stel­ler ab­ge­schlos­sen. Oh­ne zu­sätz­li­che Kos­ten be­kom­men wir dann nur de­ren Pro­duk­te. Des­halb vor­her er­kun­di­gen, mit wem Ver­trä­ge be­ste­hen. Für Hilfs­mit­tel ist die üb­li­che Zu­zah­lung von zehn Pro­zent bzw. min­des­tens fünf und höchs­tens zehn Eu­ro fäl­lig. Bei teu­re­ren Hilfs­mit­teln, z. B. ei­nem Roll­stuhl, las­sen wir uns im Sa­ni­täts­haus be­ra­ten und schi­cken dann den Kos­ten­vor­an­schlag an die Kas­se. Pfle­ge­hilfs­mit­tel kön­nen wir prin­zi­pi­ell di­rekt bei der Pfle­ge­kas­se be­an­tra­gen. Das geht so­gar form­los, aber schrift­lich ist bes­ser. Wir be­kom­men dann ei­ne Be­stä­ti­gung über die Not­wen­dig­keit, und da­mit ge­hen wir zu ei­nem zu­ge­las­se­nen Leis­tungs­er­brin­ger (z. B. ins Sa­ni­täts­haus). Bis zu 40 Eu­ro mo­nat­lich wer­den für Ver­brauchs­mit­tel über­nom­men. Bei grö­ße­ren Hilfs­mit­teln wie Pfle­ge­bett oder Pfle­ge­roll­stuhl brau­chen wir ei­ne Ver­ord­nung vom Arzt. Kos­ten: zehn Pro­zent oder ma­xi­mal 25 Eu­ro. Für wohn­um­feld­ver­bes­sern­de Maß­nah­men ho­len wir ei­nen Kos­ten­vor­an­schlag ein, den wir zu­sam­men mit dem An­trag ein­rei­chen. Der Zu­schuss muss be­wil­ligt sein, be­vor die Bau­maß­nah­men be­gin­nen.

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