ER sagt …

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mEinS: Wie hast du dei­ner ren­te ent­ge­gen­ge­blickt? Jür­gen blank So rich­tig Lust hat­te ich nicht dar­auf. Ich konn­te mich an­fangs schwer mit dem Ge­dan­ken an­freun­den, nicht mehr zu ar­bei­ten. Was soll­te ich denn mit so viel Zeit an­stel­len? und wie fühlt es sich jetzt an? Mitt­ler­wei­le ge­fällt’s mir ganz gut, auch wenn ich mei­ne Kol­le­gen ver­mis­se. Und so viel mehr Zeit ha­be ich gar nicht. Mein Tag ist ziem­lich gut ge­füllt. auf der couch lie­gen ist al­so nicht? Nein, das gibt’s bei mir nicht. Ich spie­le ja ak­tiv Ten­nis und Fuß­ball, ma­che viel in un­se­rem Gar­ten und küm­me­re mich um mei­ne Mut­ter. Ich brau­che was zu tun – lang­wei­lig wird mir nie! Und wie sieht’s mit dem Haus­halt aus? Na ja, es ist so: Ich se­he ja selbst, wenn die Wä­sche fer­tig ist. Und dann hän­ge ich sie auch auf. Aber ich hab’s nicht so gern, wenn ich „Be­feh­le“von Ju­dith be­kom­me. Da schal­te ich auf stur. Mein Leit­satz ist jetzt: Ich wer­de 67 und muss mir nicht mehr sa­gen las­sen, was ich zu tun ha­be. Und dann kri­selt es auch mal? Manch­mal beim Ein­kau­fen. Da ver­gisst sie gern, dass die Ren­te nicht hö­her als das frü­he­re Ein­kom­men ist (lacht). Aber das Ver­tra­gen da­nach ist da­für

um­so schö­ner! du ge­nießt die ren­te al­so? Ja! Be­son­ders das ge­mein­sa­me Früh­stü­cken ist so was von schön! Das lie­ben wir bei­de.

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