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Feng-Shui hält uns ge­sund

Meins - - Inhalt - VON MEi­KE gÜN­THER

Manch­mal füh­len wir uns in ei­ner Woh­nung auf An­hieb wohl. An­de­re Häu­ser wir­ken auf uns be­drü­ckend. Woran liegt das? „An sto­cken­den Ener­gi­en in den Räu­men“, er­klärt Da­ni­je­la Sa­pon­jic. Sie ist Ex­per­tin für Feng-Shui, ei­ne jahr­tau­sen­de­al­te chi­ne­si­sche Raum­leh­re, die da­von aus­geht, dass wir eng mit un­se­rem Zu­hau­se ver­bun­den sind. Man­gelt es dem Haus an Le­bens­en­er­gie, so­ge­nann­tem Qi (ge­spro­chen Tschi), wirkt sich das auch auf uns aus. Ab­ge­schla­gen­heit und häu­fi­ge In­fek­te kön­nen die Fol­ge sein. Ge­nau wie Aku­punk­tur bringt Feng-Shui das Qi wie­der zum Flie­ßen – und kann so­mit auch un­se­re Gesundheit ver­bes­sern.

tü­ren auf für mehr energie

Haus oder Woh­nung spie­geln im Fen­gShui un­se­ren Kör­per wi­der. Die Ein­gangs­tür steht für den Mund, durch den die Energie her­ein­kommt – wie bei uns die Nah­rung. „Dar­um soll­ten Haus- und

Zim­mer­tü­ren im­mer bis zum Anschlag zu öff­nen sein“, rät Da­ni­je­la Sa­pon­jic. Das be­deu­tet: kei­ne Ja­cken, Bü­gel­bret­ter oder an­de­re Ge­gen­stän­de da­hin­ter la­gern. Nur so kommt ge­nü­gend Qi hin­ein, das die Räu­me mit Le­bens­en­er­gie ver­sorgt. „Die Tür des Ba­de­zim­mers soll­te al­ler­dings im­mer ge­schlos­sen sein. Sonst geht un­se­re Energie sprich­wört­lich den Ab­fluss hin­un­ter.“

Ge­rüm­pel ade!

Zeit­schrif­ten­sta­pel, Schu­he im Flur, vol­le Re­ga­le und Schrän­ke – Ge­rüm­pel be­hin­dert nicht nur den Qi-Fluss, es ist so­gar ein Ener­gie­räu­ber. „Al­les, was in der Woh­nung un­er­le­digt ist, zehrt an un­se­rer Kraft, weil es uns nervt – je­des Mal, wenn wir es se­hen“, so die Ex­per­tin. Dar­um: den trop­fen­den Was­ser­hahn re­pa­rie­ren und end­lich den Klei­der­schrank aus­mis­ten.

Vor­sicht, ecken und Kan­ten

Beim Sit­zen auf dem So­fa oder Lie­gen im Bett soll­ten kei­ne Ecken oder Kan­ten von Wän­den, Schrän­ken und Ti­schen auf uns ge­rich­tet sein. Grund: Sie wir­ken auf das Un­ter­be­wusst­sein wie spit­ze Pfei­le. Und grei­fen so dau­er­haft unser Im­mun­sys­tem an. Dar­um: Mö­bel ent­spre­chend um­stel­len oder vor schar­fe Ecken ei­ne schö­ne Pflan­ze stel­len.

Das Herz des Hau­ses stär­ken

Neh­men wir un­se­ren Grund­riss und zie­hen mit dem Li­ne­al zwei Dia­go­na­len hin­durch, er­mit­teln wir den Herz­punkt der Woh­nung. Er steht für un­se­re Gesundheit. Wir kön­nen ihn stär­ken, in­dem wir hier ei­ne Art klei­nen Al­tar er­rich­ten – mit Blu­men, Ker­zen und schö­nen Bil­dern. •

auF­Ge­RÄuMt … … statt voll­ge­stopft! Nur so kann die Le­bens­en­er­gie un­ge­hin­dert flie­ßen

uN­Se­Re eX­PeR­tiN: Da­ni­je­la Sa­pon­jic, Fen­gShui-Be­ra­te­rin

Far­ben har­mo­ni­sie­ren im Feng-Shui die Ele­men­te. Rot steht für Feu­er, Blau für Was­ser.

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