Bir­git schro­wan­ge:

Bir­git Schro­wan­ge, 58, er­kämpf­te sich ih­ren Traum­be­ruf. Und wur­de Deutsch­lands be­lieb­tes­te Mo­de­ra­to­rin. Uns er­zählt sie, war­um sie heu­te glück­li­cher ist denn je VON UWE KIL­LING

Meins - - Inhalt -

„Das Wich­tigs­te? Ist die Be­zie­hung zu dir selbst“

Schon als klei­nes Mäd­chen bas­tel­te sie sich ei­nen Pap­pFern­se­her – und üb­te mo­de­rie­ren. Und auch heu­te – nach 35 Jah­ren TV-Prä­senz – hat Bir­git Schro­wan­ge nicht die Lust am Fernsehen ver­lo­ren. Wir be­such­ten die Wahl-Köl­ne­rin beim Shoo­ting der Herbst/Win­ter-Kol­lek­ti­on der Mo­deMar­ke Ad­ler. Und er­leb­ten ei­ne ex­trem ge­lös­te, lus­ti­ge Per­son, die ge­nau das tut, wo­von sie im­mer ge­träumt hat.

MEINS: es macht den ein­druck, dass so ein Mo­de-Shoo­ting noch im­mer kei­ne rou­ti­ne für Sie ist …

Bir­git Schro­wan­ge: Ich ha­be grund­sätz­lich gern Spaß bei dem, was ich tue. Und Klei­dung war schon im­mer ei­ne gro­ße Lei­den­schaft von mir. Al­so, wenn ich in ei­nen Shop ge­he, kom­me ich mit min­des­tens fünf Tü­ten her­aus. MEINS: und wo ver­schwin­det das? Bir­git Schro­wan­ge: Gro­ße Schrän­ke! Ei­ni­ges ist bei mei­nen El­tern ein­ge­la­gert. Und jüngst ha­be ich so­gar

Kla­mot­ten in den Schrank mei­nes Soh­nes ge­packt. Bis er sich be­schwer­te. MEINS: Ihr Sohn ist 16. Ha­ben Sie sich schon mit dem Ge­dan­ken be­schäf­tigt, dass er aus­zie­hen könn­te? Bir­git Schro­wan­ge: Das wird ein Ein­schnitt, aber ich ge­hör­te Gott sei Dank nie zu die­sen Glu­cken-Müt­tern. Die in ih­rem Le­ben we­nig an­de­res zu tun ha­ben und bei de­nen sich al­les nur um ih­re Kin­der dreht. Mein Sohn war sehr früh selbst­stän­dig. Ich bin sehr stolz auf ihn.

MEINS: Wie er­in­nern Sie sich an Ih­re Kind­heit im Sau­er­land? Bir­git Schro­wan­ge: Wir wa­ren un­be­schwert und frei. Mein Opa hat­te ei­nen Bau­ern­hof. Da ha­be ich gern ge­hol­fen: Heu ein­ge­fah­ren oder die Kü­he von der Wei­de ge­trie­ben. MEINS: Den­noch woll­ten Sie ir­gend­wann weg aus Ih­rem Dorf …

Bir­git Schro­wan­ge: Ich ha­be mir ein­mal ei­nen Fern­seh­rah­men aus Pap­pe ge­bas­telt. Hin­durch­ge­schaut und los­ge­plap­pert – so war ich ei­ne Mo­de­ra­to­rin! Die­ses Ziel ha­be ich dann mit mei­nem Dick­schä­del ver­folgt. Ich ging als Se­kre­tä­rin zum WDR in Köln. Dort ha­be ich al­les Wissen auf­ge­so­gen, um wei­ter­zu­kom­men. MEINS: Baut euch et­was auf! Seid ei­gen­stän­dig! Das ra­ten Sie Frau­en

auS­BLICK Ja, ist denn bald schon Weih­nach­ten? Die stil­be­wuss­te Mo­de­ra­to­rin beim Fo­to­ter­min für die Win­ter­kol­lek­ti­on

Da Lang! Bir­git Schro­wan­ge liebt es, die Re­gie zu füh­ren – vor der Ka­me­ra wie auch in ih­rem Pri­vat­le­ben

Lo­CKer Bir­git Schro­wan­ge mit Re­dak­teur Uwe Kil­ling im Fo­to­stu­dio in Ham­burg

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