Die Son­ne strei­chelt sanft das Land, die Blät­ter fal­len lei­se …

Meins - - Mein Leben -

Seit Jahr­hun­der­ten wird der gol­de­ne Ok­to­ber bei uns ge­fei­ert, be­dich­tet und be­sun­gen. Me­teo­ro­lo­gen ver­ste­hen dar­un­ter schlicht ei­ne Schön­wet­ter­pe­ri­ode im zwei­ten Ok­to­ber­drit­tel. Vor­aus­set­zung für das leuch­ten­de Herbst­schau­spiel ist ein sta­bi­les Hoch über Nord- und Mit­tel­eu­ro­pa, das viel Son­ne bringt, aber auch star­ke Tem­pe­ra­tur­un­ter­schie­de zwi­schen Tag und Nacht. Je frü­her kal­te Näch­te, des­to frü­her und präch­ti­ger die Laub­fär­bung. War­um ist das so? Pflan­zen­blät­ter ent­hal­ten im­mer meh­re­re Farb­stof­fe. Im Som­mer do­mi­niert das Grün, al­so Chlo­ro­phyll. Wenn es kalt wird, baut sich Chlo­ro­phyll am schnells­ten ab, dann ver­set­zen Chro­mo­plas­ten die Blät­ter in Gold­rausch. Rot wer­den sie, weil der Farb­stoff sie vor Käl­te und Son­ne schützt und läs­ti­gen In­sek­ten si­gna­li­sie­ren soll: hier nicht lan­den!

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