Ge­sund & fit durch den Herbst

Ta­schen­tuch-Alarm? Nicht mit uns! Wie wir Vi­ren die Ro­te Kar­te zei­gen – und un­se­ren Ab­wehr-Tur­bo an­wer­fen!

Meins - - Meine Gesundheit - VON ALEX­AN­DRA SUHLING

Bun­tes Laub ra­schelt, gol­de­nes Son­nen­licht strei­chelt un­ser Ge­sicht, feuch­te Luft steigt uns in die Na­se – zau­ber­haft, wenn der Ok­to­ber mit sei­nem präch­ti­gen Far­ben­spiel hin­aus in die Na­tur lockt oder zu Ku­schel­mo­men­ten auf dem So­fa ein­lädt! Aber – das ers­te Hat­schi lässt nicht lan­ge auf sich war­ten. Denn sin­ken­de Tem­pe­ra­tu­ren, Näs­se, kur­ze Ta­ge und schnie­fen­de Fa­mi­li­en­mit­glie­der und Kol­le­gen kön­nen auch un­se­re Ab­wehr­kräf­te schwä­chen! Da­mit uns Schnup­fen­vi­ren nichts an­ha­ben, hal­ten wir un­ser Im­mun­sys­tem bei Lau­ne! Wie uns das ge­lingt, er­fah­ren wir hier.

Sie­ben Ge­nies auf ei­nen Streich

Kno­chen­mark, Haut und Schleim­häu­te, Man­deln, Thy­mus, Milz, Blind­darm und Darm … Wenn wir in der Ba­lan­ce sind, ar­bei­ten alle sie­ben Im­mu­n­or­ga­ne per­fekt. Heißt: Wir sind ge­schützt, und uns fehlt nichts. Aber manch­mal ge­lingt es Ein­dring­lin­gen wie Bak­te­ri­en, Vi­ren und Pil­zen doch, die Schutz­me­cha­nis­men des Kör­pers, et­wa über Ver­let­zun­gen der Haut oder tro­cke­ne Schleim­häu­te, zu über­win­den. Dann legt sich un­ser Ab­wehr­trupp na­tür­lich mäch­tig ins Zeug: So­fort wer­den Immun­zel­len aus­ge­sandt, frem­de Stof­fe aus­fin­dig ge­macht und be­kämpft. Die­ser Ab­wehr-Pro­zess ver­läuft lei­der nicht im­mer rei­bungs­los. Denn ist das Im­mun­sys­tem ge­schwächt, kommt es zum In­fekt mit z. B. Hus­ten, Hals­weh und Trief­na­se.

Was un­se­ren Be­schüt­zern jetzt rich­tig gut­tut …

Die Zel­len un­se­rer Im­mu­n­or­ga­ne sind Ab­wehr-Spe­zia­lis­ten, al­len vor­an die wei­ßen Blut­kör­per­chen im Blut und im Ge­we­be. Doch um uns op­ti­mal be­schüt­zen zu kön­nen, sind sie auf un­se­re Mit­hil­fe an­ge­wie­sen. Schließ­lich müs­sen sie sich per­ma­nent er­neu­ern und wei­ter­ent­wi­ckeln. Des­we­gen liebt un­ser Im­mun­sys­tem aus­ge­wo­ge­ne, vit­amin­rei­che Kost, viel Be­we­gung und acht St­un­den Schlaf pro Nacht.

… und wah­re Ab­wehr-Pro­fis über­haupt nicht mö­gen

So­gar un­se­re Psy­che ent­schei­det dar­über, ob wir uns ei­nen Schnup­fen ein­fan­gen oder nicht. Vor al­lem Stress ist oft die Ein­tritts­kar­te für Vi­ren und Co.: Schon ein fünf­mi­nü­ti­ger Wu­t­aus­bruch kann die Ab­wehr bis zu sechs St­un­den lahm­le­gen! Auch Al­ko­hol dros­selt die Su­per­kräf­te der Immun­zel­len. Wissen wir aber, wie wir sie stär­ken, blei­ben wir auch in der kal­ten Jah­res­zeit fit, ge­sund – und gut ge­launt.

TIeF LUFT HO­LeN, BIT­Te! Wir at­men ein paar Mi­nu­ten lang ge­zielt in den Bauch hin­ein. Das sti­mu­liert den Zell­stoff­wech­sel – und un­se­re Selbst­hei­lungs­kräf­te

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