Das Who’s who un­se­rer Ab­wehr-Su­per­hel­den

Meins - - Meine Gesundheit -

So­bald die Er­käl­tungs­zeit be­ginnt, lau­fen alle Mit­glie­der un­se­res Ab­wehr-Teams zur Höchst­form auf. Und da­mit kei­nes da­von in den nächs­ten Mo­na­ten schlapp­macht, möch­ten wir na­tür­lich ge­nau­er wissen, wer sich da per­ma­nent für un­se­re Ge­sund­heit stark macht – und wie wir je­des Im­mu­n­or­gan am bes­ten un­ter­stüt­zen

Kleine Putz­teu­fel: die Man­deln

Wie sie uns schüt­zen: Kei­me aus der Atem­luft „ver­fan­gen“sich auf der Ober­flä­che der Man­deln. Das ak­ti­viert die Ab­wehr­zel­len im Ra­chen­se­kret, Ein­dring­lin­ge wer­den er­kannt und teil­wei­se gleich vor Ort ab­ge­tö­tet. Der Rest wan­dert durch das Ge­we­be ins Lym­ph­sys­tem, wo spe­zia­li­sier­te Im­mun-Trup­pen die üb­ri­gen Schäd­lin­ge ver­nich­ten. So blei­ben un­se­re tor­wäch­ter in Form: Durch die Na­se at­men, den Hals vor Käl­te schüt­zen und 2-mal tägl. mit Sal­bei­tee gur­geln. Ih­re Lieb­lings­übung ist die Wech­sel­at­mung: Ring­fin­ger der rech­ten Hand auf das lin­ke Na­sen­loch le­gen, tief durch das rech­te Na­sen­loch ein­at­men. Dau­men auf rech­tes Na­sen­loch le­gen, links aus­at­men. Links ein­at­men, mit Ring­fin­ger ver­schlie­ßen, Dau­men lö­sen, rechts aus­at­men.

Star­kes Fe­der­ge­wicht: die Milz

Wie sie uns schützt: Wäh­rend ei­ne Hälf­te des et­wa faust­gro­ßen Or­gans links vom Ma­gen Blut als Re­ser­ve spei­chert, bil­det ih­re an­de­re die für un­se­re In­fekt­ab­wehr wich­ti­gen wei­ßen Blut­kör­per­chen, die Leu­ko­zy­ten. In der Milz wer­den zu­dem al­te, be­schä­dig­te oder be­las­te­te Zel­len ab­ge­baut, so­dass die­se un­se­ren Or­ga­nis­mus nicht län­ger be­las­ten. So bleibt un­ser klei­nes Im­mun-Wun­der fit: Tra­di­tio­nel­le chi­ne­si­sche Me­di­zi­ner ra­ten uns, je­de Mahl­zeit gründ­lich zu kau­en und Spei­sen mit Fen­chel, Zimt und Ko­ri­an­der zu wür­zen. Die Lieb­lings­übung un­se­rer Milz nennt sich „Sphinx“! Da­für le­gen wir uns ent­spannt auf den Bauch, drü­cken je­doch Be­cken, Ober­schen­kel und Fuß­spann et­was fes­ter auf die Un­ter­la­ge. Die Hand­flä­chen le­gen wir ca. 40 cm vor uns ab. Von dort die Ar­me lang­sam durch­stre­cken und in ei­ne sanf­te Rück­beu­ge ge­hen. Die Po­si­ti­on hal­ten wir für 5 tie­fe Atem­zü­ge, dann lö­sen. Übung 5-mal wie­der­ho­len.

Top-Bo­dy­guards: Haut & Schleim­häu­te

Wie sie uns schüt­zen: In­fek­te be­kom­men wir, wenn es Kei­men ge­lingt, ins Kör­per­in­ne­re zu ge­lan­gen. Da­mit das nicht pas­siert, pro­du­zie­ren un­se­re Haut­drü­sen zur Ab­wehr kör­per­frem­der Stof­fe per­ma­nent ei­nen Schutz­film aus Schweiß und Talg. Die Schleim­häu­te, z. B. in der Na­se und den Atem­we­gen, hal­ten uns Er­re­ger mit fei­nen Här­chen und Ab­wehr-En­zy­men im Se­kret vom Leib. So blei­ben un­se­re be­schüt­zer ak­tiv: Tro­cke­ne Hei­zungs­luft mei­den und oft ent­span­nen. Dampf­du­schen hal­ten die Schleim­häu­te feucht. Bürs­ten­mas­sa­gen för­dern die Durch­blu­tung so­wie die Talg­pro­duk­ti­on der Haut. Die Lieb­lings­übung der Haut braucht ca. 10–15 Min. Zeit. Denn in „Sa­vas­a­na“lie­gen wir auf dem Rü­cken, las­sen los, spü­ren in den Kör­per hin­ein und kon­zen­trie­ren uns auf den na­tür­li­chen Atem­fluss! Die tie­fen­ent­span­nung dros­selt Stress­hor­mo­ne im blut, das stärkt die Ab­wehr.

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