Pfle­ge

Un­se­re Lie­ben rich­tig be­we­gen

Meins - - In­halt - VON ALEX EMUNDS

Kön­nen sich un­se­re Lie­ben nicht mehr al­lein von A nach B be­we­gen, sind wir ge­fragt. Pfle­ge­wis­sen­schaft­le­rin Dr. Da­nie­la Hay­derBei­chel er­klärt uns, wie wir ih­nen die bes­te Un­ter­stüt­zung ge­ben. Schon Klei­nig­kei­ten ­ma­chen­die­Pfle­ge­für­al­le­an­ge­neh­mer

Beim Be­we­gen oder Um­la­gern soll­ten wir kei­nen Schmuck tra­gen, denn er kann un­an­ge­nehm im Ge­sicht bau­meln, even­tu­ell ver­let­zen oder zum Zie­hen ani­mie­ren, wo­zu be­son­ders De­menz­kran­ke nei­gen. Kur­ze

Fin­ger­nä­gel bre­chen nicht so schnell ab wie län­ge­re, und vor al­lem krat­zen wir da­mit nie­man­den. Lan­ge Haa­re soll­ten wir zu­sam­men­bin­den oder

hoch­ste­cken, so­dass wir un­se­re Sicht nicht ein­schrän­ken oder un­ser Ge­gen­über sich an ih­nen fest­hält. Nicht­im­mer­al­les­al­lein­stem­men!­So­bald sich Pfle­ge­be­dürf­ti­ge gar nicht mehr oh­ne frem­de Hil­fe be­we­gen kön­nen und ihr Kör­per­ge­wicht un­se­res über­steigt, ho­len wir uns ei­ne zwei­te Person (oder ei­nen

am­bu­lan­ten Pfle­ge­dienst) da­zu. Weil ein­fach die Ge­fahr zu groß ist, dass wir uns ver­let­zen – aber auch der Pfle­ge­be­dürf­ti­ge aus dem Bett fal­len kann.

Prak­ti­sche Übung: Wenn wir nicht ge­nau wis­sen, wie wir un­se­ren Pai­ten­ten be­we­gen sol­len, kön­nen wir es auch (zu­sam­men mit ei­ner zwei­ten Person) an uns selbst mal aus­pro­bie­ren.

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