Herr­lich, wenn al­les ge­re­gelt ist, oder nicht?

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MEINS: War­um drü­cken wir uns da­vor, vor­zu­sor­gen? He­len Hei­ne­mann: Wir möch­ten nicht wahr­ha­ben, dass uns et­was zu­sto­ßen kann. Wir wol­len oft auch nicht so recht ver­ste­hen, dass wir ir­gend­wann nicht mehr top­fit sind. Au­ßer­dem möch­ten wir un­se­re An­ge­le­gen­hei­ten nicht aus der Hand ge­ben und an­de­re in un­se­rem Na­men ent­schei­den las­sen. Ein wei­te­rer Punkt: Wir fürch­ten uns vor bü­ro­kra­ti­schen Hür­den. MEINS: Wie nä­hern wir uns dem The­ma? He­len Hei­ne­mann: Stel­len wir uns die Fra­ge: Möch­ten wir, dass un­se­re Lie­ben für uns im Ernst­fall Sor­ge tra­gen oder wol­len wir durch ei­nen Frem­den ver­tre­ten wer­den? MEINS: Füh­len wir uns bes­ser, wenn wir al­les ge­re­gelt ha­ben?

He­len Hei­ne­mann: Ja, das ist un­se­re Men­ta­li­tät. Wir schla­fen erst dann wie­der ru­hig und sind auch ein biss­chen stolz, wenn wir was ge­schafft ha­ben.

Päd­Ago­gIN HE­lEN HEI­NE

MANN vom In­sti­tut für Bur­nout-Prä­ven­ti­on Ham­burg

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