Michae­la May:

„Für mich zählt je­der Tag, je­de St­un­de …“

Meins - - Inhalt -

Michae­la May ist so ei­ne, die al­les spie­len kann. Im Fern­se­hen gibt sie meist die pa­ten­te Bo­den­stän­di­ge, gern laut und lus­tig. Dass sie auch lei­se und wei­se auf­tre­ten kann, zeigt sie uns je­tzt im Spiel­film „Fa­mi­li­en­fest“im Fern­se­hen (28. No­vem­ber 2016, 20.15 Uhr, ZDF). Wir tra­fen die Münch­ne­rin in Ber­lin zum Mäd­chen­nach­mit­tag …

meIns: Im Film „Fa­mi­li­en­fest“geht’s ja ganz schön zur sa­che, Frau may! da kämp­fen al­le für sich und al­le ge­gen­ein­an­der. Wie kann ei­ne Fa­mi­lie so zer­rüt­tet wer­den?

michae­la may: Das kennt je­der doch ir­gend­wie auf sei­ne Art, dass man mit man­chen Fa­mi­li­en­mit­glie­dern zu­recht­kommt und mit an­de­ren über­haupt nicht. Das liegt an der Nicht-Kom­mu­ni­ka­ti­on un­ter­ein­an­der – man ent­frem­det sich, oder man kennt sich gar nicht wirk­lich.

meIns: und an Fest­ta­gen spie­len wir dann al­le hei­le Welt … michae­la may: Ge­nau! Wir müs­sen mehr mit­ein­an­der re­den und mehr zu­hö­ren. Wir müs­sen uns die Fra­ge stel­len: Wie ge­hen wir mit­ein­an­der um? Es zählt je­der Tag, je­de St­un­de – wir müs­sen of­fen sein mit­ein­an­der. meIns: sind sie auch im Pri­vat­le­ben der typ „be­sorg­te Küm­me­rin“? michae­la may: Ich bin kein Leit­wolf, aber ich ver­su­che, mei­ne Freun­din­nen zu­sam­men­zu­hal­ten. Ich bin kei­ne gro­ße An­ru­fe­rin, aber mei­ne sechs, sie­ben Freun­din­nen sind mir sehr wich­tig.

Für die ver­su­che ich, da zu sein – an gu­ten und an schlech­ten Ta­gen. meIns: Was an sich wol­len sie ge­liebt wis­sen?

michae­la may: Das ist schwer zu be­ant­wor­ten. Ich bin ei­ne gu­te Ide­en­ge­be­rin, wenn es darum geht, et­was zu un­ter­neh­men, zu be­sich­ti­gen, an­zu­schau­en. Und ich den­ke, ich bin sehr ver­läss­lich und ge­be gern Lie­be.

meIns: sie sind zum zwei­ten mal ver­hei­ra­tet. Wie wich­tig ist da Freund­schaft? michae­la may: Ei­ne Lie­bes­be­zie­hung schließt Freund­schaft mit ein! Das Lie­bes-Haus be­inhal­tet Freund­schaft, Acht­sam­keit, Ge­rech­tig­keit, Ehr­lich-

keit und vie­les, vie­les mehr. meIns: Was macht sie glück­lich? michae­la may: Wenn je­mand er­rät, was ich mir wün­sche, und den Ge­dan­ken ge­nau trifft. Gu­ter Sex macht mich glück­lich (lacht herz­lich), das Mit­tel­meer, die Son­ne, schö­ne St­ein­pil­ze fin­den, auf ei­nen Berg stei­gen, dem Him­mel ganz nah sein. Da streut sich mei­ne See­le aus … meIns: Film­ka­me­ras sind un­barm­her­zig. Wür­den sie me­di­zi­ni­sche Kor­rek­tu­ren in er­wä­gung zie­hen?

michae­la may: Die Fra­ge stel­le ich mir so: Al­les an mir al­tert, nicht nur mein Hals oder mei­ne Hän­de. Auch mei­ne See­le, mein Geist, mein Gang, mein Kör­per­bau, mei­ne Schnel­lig­keit: Wie soll ich all das straf­fen las­sen? Das geht doch gar nicht!

IN DER AUS­GA­BE AM 14. de­zem­ber fin­det ihr in der MEINS ein Gra­tisHör­buch, ge­le­sen von Michae­la May.

FA­mI­lI­en

Fest Es ist nicht al­les Gold, was glänzt. Die­se Fa­mi­lie hat zu kämp­fen …

le­bens­lust Die fun­keln­den Au­gen und das gro­ße La­chen sind M. M.s Mar­ken­zei­chen!

ty­rAnn Fa­mi­li­en­des­pot Gün­ther Ma­ria Hal­mer macht es al­len schwer

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