Weih­nachts­mäR kte sind füR mich ein Stück Zu­hau­se

Meins - - Mein Leben -

Mei­ne Tan­te hat­te ei­nen Stand, an dem sie Krap­fen, Ap­fel­ta­schen und Mut­zen­man­deln ver­kauf­te. Und da ha­be ich auf dem Weih­nachts­markt und auch auf Volks­fes­ten mit­ge­ar­bei­tet, um mein Ta­schen­geld auf­zu­bes­sern. Die Weih­nachts­märk­te ha­ben mir am bes­ten ge­fal­len – weil al­les so ro­man­tisch leuch­tet und glit­zert. Und al­le so an­ders ge­stimmt sind, fried­lich, fröh­lich und er­war­tungs­voll ir­gend­wie. Die­ser Markt­wa­gen war für mich wie ein zwei­tes Zu­hau­se, ei­ne Art Par­al­lel­welt, ich ha­be mei­ne Tan­te glü­hend dar­um be­nei­det, dass sie so viel un­ter­wegs war. Ih­re Welt hat mich fas­zi­niert. Dass so ein Le­ben viel Ar­beit und Ent­beh­rung be­deu­tet, ha­be ich erst spä­ter be­grif­fen. Mei­ne El­tern wa­ren we­ni­ger be­geis­tert, und

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