Ge­sund dank Dr.Dog

Tie­ri­sche Freun­de strei­cheln nicht nur die See­le und hal­ten uns fit. Sie kön­nen so­gar Schmer­zen lin­dern!

Meins - - Meine Gesundheit - VON ALEX­AN­DRA SUHLING

Es gibt sie nun mal – die­se Ta­ge, an de­nen fast al­les schief­geht: Das Au­to bleibt lie­gen, im Job hän­gen wir fest, die Kas­sie­re­rin im Su­perm­akt ist pat­zig – dann reißt auch noch die Ein­kaufs­tü­te … Wir sind auf 180 – es reicht! Doch kaum set­zen wir den Fuß in un­se­re Haus­tür, ver­fliegt der Zorn im Nu. Da steht er, un­ser vier­bei­ni­ger Lieb­ling, und freut sich mit je­der Fell­fa­ser, dass wir end­lich da sind. Da­zu die­ser warm­her­zig-treue Blick, er­ge­be­nes Fie­pen und Schnur­ren um un­se­re Bei­ne. Wer kann bei die­ser Freu­de, mit der Bel­lo oder Mie­zi uns über­schüt­ten, schon mie­se­pe­t­rig blei­ben? Nie­mand, sa­gen deut­sche Wis­sen­schaft­ler! Und be­stä­ti­gen uns, dass Haus­tie­re nicht nur un­se­re Stim­mung he­ben, son­dern uns auch kör­per­lich lan­ge fit und ge­sund hal­ten. Ganz gleich, ob un­se­re tie­ri­schen Freun­de auf vier oder zwei Bei­nen da­her­kom­men, Fell tra­gen oder ein Fe­der­kleid ha­ben.

Mit un­se­ren Lieb­lin­gen blei­ben wir in Be­we­gung.

Stu­di­en be­le­gen: Haus­tie­re kön­nen Schmer­zen lin­dern und Ver­span­nun­gen lö­sen – so­wohl im Kör­per als auch in un­se­rer See­le. Ganz ein­fach, weil Tie­re – und zwar nicht nur die klei­nen – laut Wis­sen­schaft­lern ei­ne the­ra­peu­ti­sche Wir­kung auf den Men­schen ha­ben. Schließ­lich kön­nen wir Hund und Kat­ze von un­se­ren Pro­ble­men er­zäh­len, oh­ne da­bei das Ge­fühl zu ha­ben, ih­nen zur Last zu fal­len. Ganz au­to­ma­tisch stoppt auch das Ge­dan­ken­ka­rus­sell in un­se­rem Kopf, weil wir uns mit den tie­ri­schen Ge­fähr­ten nicht in End­los­dis­kus­sio­nen ver­wi­ckeln. Die­ser po­si­ti­ve Ef­fekt tritt so­gar ein, wenn wir uns Vö­geln, Fi­schen oder exo­ti­schen Rep­ti­li­en zu­wen­den. Al­lein das Be­ob­ach­ten

der fas­zi­nie­ren­den Un­ter- was­ser­welt in ei­nem Aqua­ri­um oder ei­nes Ech­sen­ge­he­ges senkt den Stres­spe­gel und lenkt von Är­ger im Job oder Ehez­off ab. Apro­pos ak­tiv: Je­der Hun­de­hal­ter weiß, Bel­lo ist ein un­barm­her­zi­ger Fit­ness-Coach! Auch wenn das So­fa noch so ein­la­dend ist – täg­li­ches Gas­si­ge­hen mit Ball­wer­fen und klei­nen Sprints ist Pro­gramm, um das lie­be Tier bei Lau­ne zu hal­ten. Und bei so viel Be­we­gung hüpft un­ser Herz! Beim Lau­fen steu­ern wir Über­ge­wicht so­wie Ge­fäß- und Stoff­wech­sel­er­kran­kun­gen ent­ge­gen, un­ser Blut­druck re­gu­liert sich, und wir bau­en herz­schä­di­gen­de Stress­hor­mo­ne ab! So­zu­sa­gen spie­lend. Au­ßer­dem schu­len wir un­se­re Ab­wehr­zel­len wie im Trai­nings­la­ger: Weil wir viel an der Luft sind und un­ser tie­ri­scher Freund stän­dig Krank­heits­er­re­ger an­schleppt, mit de­nen sich un­ser Im­mun­sys­tem aus­ein­an­der­set­zen muss.

Ein Strei­chel­zoo für un­se­re grau­en Zel­len.

Lan­ge­wei­le im Ru­he­stand? Ken­nen wir na­tür­lich auch nicht! Haus­tie­re for­dern den Kopf und struk­tu­rie­ren un­se­ren Tag. Wir schen­ken un­se­rem Lieb­ling viel Auf­merk­sam­keit, da­mit er sich wohl­fühlt. Wir füt­tern re­gel­mä­ßig, ko­or­di­nie­ren Tier­arzt­be­su­che und küm­mern uns um Sau­ber­keit. Schlu­ßend­lich tra­gen wir auch je­de Men­ge Ver­ant­wor­tung für un­se­re tie­ri­schen Freun­de, die auf un­se­re Für­sor­ge an­ge­wie­sen sind. Ihr Dank ist ih­re be­din­gungs­lo­se Lie­be, die uns Wär­me gibt und ein Tier­le­ben lang fit, ge­sund und glück­lich macht! •

Hal­lo? Schlech­te uns Lau­ne? Mit doch nicht !

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