5 Ex­per­ten-Tipps für Ent­span­nung im Pfle­ge-All­tag

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1 Ru­hig spre­chen

Klar for­mu­lie­ren, aber kei­nen Be­fehls­ton an­schla­gen. An­statt „Zieh dich an“sa­gen wir z. B. „Leg zu­erst dei­nen Schal um, dann ziehst du die Ja­cke an“. Da­mit las­sen wir nicht ­of­fen,­was­zu­tun­ist.­

2 Din­ge an­rei­chen

Statt al­le Kla­mot­ten auf ei­nen Hau­fen zu le­gen, rei­chen wir dem Pfle­ge­be­dürf­ti­gen­zu­erst­den­Scha­lund dann die Ja­cke an.

3 Ant­wor­ten vor­ge­ben

Um­Ge­füh­le­der­Über­for­de­rung­zu­ver­mei­den, ge­ben wir Mög­lich­kei­ten vor. Bei­spiel: „Wel­chen Schal möch­test du an­zie­hen?“wird nicht so klap­pen wie „Möch­test du den ro­ten oder den blau­en Schal an­zie­hen?“.

4 Ori­en­tie­rung ge­ben

Im­mer genau vor­her sa­gen, was wir tun wer­den. Bei­spiel: „Ich dre­he dich zur Sei­te, dann möch­te ich dir den Rü­cken­wa­schen.“­Das­kann­Wun­der­ wir­ken und ist bes­ser als rup­pi­ges Rum­ge­schie­be. 5 Er­klä­ren und zei­gen

Der­Pfle­ge­be­dürf­ti­ge­muss­denGrund­für­et­was­ken­nen,­sonst­kann­er­ver­wirrt sein, z. B. „Hal­te dich am Bett fest, dann liegst du gut“. Das un­ter­stüt­zen­wir,­in­dem­wir­sei­ne­Hand­neh­men und auf den Bett­rah­men le­gen. Kon­se­quen­tes Wie­der­ho­len – wie „Du hältst dich ja rich­tig gut fest. Toll!“– stärkt auch das Ver­trau­en.

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