Be­siegt – Ich ha­be mein BuRn-out und das so­zu­sa­gen im TRaum!

Dank der neu­ar­ti­gen Wing­wa­ve-Tech­nik lebt MarG­rET WEI­LaND, 61, heu­te wie­der ent­spannt – und fühlt sich stär­ker denn je

Meins - - Meine Gesundheit -

Sie ist ei­ne Un­er­müd­li­che, geht im­mer an ih­re Gren­zen. Bis ihr stres­si­ger Job und Schick­sals­schlä­ge sie zur Ru­he zwin­gen. Im Jahr 2014 hat Marg­ret Wei­land ein Burn-out. „Mein Le­ben lief aus dem Ru­der“, er­zählt die 61-Jäh­ri­ge. „Zu­erst starb mein Va­ter, dann wur­de mei­ne Mut­ter zum Pfle­ge­fall, und im Bü­ro sta­pel­ten sich Auf­ga­ben­ber­ge.“In ei­ner Be­ra­tungs­stel­le für lern- und ver­hal­tens­auf­fäl­li­ge Ju­gend­li­che be­treut Marg­ret nicht nur Pro­blem­fa­mi­li­en, sie muss auch viel Ver­wal­tungs­ar­beit stem­men. Al­les in Teil­zeit. Die Bat­te­ri­en sind leer. Die Leh­re­rin kommt mor­gens stun­den­lang nicht in die Gän­ge. Da­zu das be­klem­men­de Ge­fühl, kei­ne Kon­trol­le mehr zu ha­ben. Ir­gend­wann sucht Marg­ret völ­lig er­schöpft ih­ren Arzt auf. Und der zieht die Reiß­lei­ne, ver­ord­net ihr ei­ne Aus­zeit in ei­ner Kli­nik. Coa­ching mit­hil­fe von Träu­men Marg­ret will wie­der ge­sund wer­den – aber oh­ne Psy­cho­phar­ma­ka. Im An­schluss an die sta­tio­nä­re The­ra­pie geht sie dar­um zur Psy­cho­lo­gin Co­ra Bes­ser-Sieg­mund. Die Ham­bur­ge­rin hat ei­ne Me­tho­de ent­wi­ckelt, die uns stress­re­sis­ten­ter macht: Wing­wa­ve (www.wing­wa­ve.com). Die Tech­nik ar­bei­tet mit dem Traum­schlaf – der REM-Pha­se, in der sich die Au­gen schnell hin- und her­be­we­gen. Un­ser Ge­hirn ver­ar­bei­tet in die­ser Zeit die Ta­ges­er­leb­nis­se. Da­bei wer­den un­se­re lin­ke, für Lo­gik zu­stän­di­ge Ge­hirn­hälf­te und die rech­te, die für Ge­füh­le ver­ant­wort­lich ist, mit­ein­an­der ver­knüpft. Durch die­se Ver­bin­dung wer­den z. B. Ängs­te ab­ge­baut. Un­ter Stress ist un­ser Ge­hirn aber oft über­for­dert, kann die­se Ver­knüp­fung nicht her­stel­len – wir sind blo­ckiert. An die­sem Punkt setzt die The­ra­peu­tin bei Marg­ret an: Zu­erst führt sie Mus­kel­tests durch, um die Stress­si­tua­tio­nen der Leh­re­rin aus­fin­dig zu ma­chen. Da­nach winkt sie mit schnel­len Fin­ger­be­we­gun­gen vor ih­ren Au­gen hin und her. Da­bei wird der Traum­schlaf im Wach­zu­stand sti­mu­liert – die Ohn­machts­ge­füh­le wer­den „weg­ge­wun­ken“. Nach zehn Sit­zun­gen fühlt sie sich wie be­freit. „Ich ha­be mei­ne Ba­lan­ce wie­der.“•

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