„Viel Fisch und Pflan­zen­öle hem­men die Ent­zün­dun­gen“

PrOF. OLaF aDaM ver­rät, wie die rich­ti­ge er­näh­rung bei rheu­ma aus­sieht

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Kann die Er­näh­rung auch bei ge­ne­tisch be­ding­tem Rheu­ma hel­fen?

Rheu­ma hat fast im­mer ei­ne erb­li­che Grund­la­ge. Je schwä­cher die­se ist, des­to bes­ser wirkt ei­ne Er­näh­rungs­um­stel­lung. Bis die­se wirkt, kann es aber ein hal­bes Jahr dau­ern.

War­um hilft es so häu­fig, Flei­schund Milch­pro­duk­te weg­zu­las­sen?

Weil in tie­ri­schen Le­bens­mit­teln Ara­chi­don­säu­re steckt, die Ent­zün­dun­gen ver­stärkt. Wer aus­schließ­lich ve­gan lebt, braucht aber ein gu­tes Er­näh­rungs­wis­sen, sonst dro­hen ein Kal­zi­um-, Jod- oder Ei­sen­man­gel.

Wie soll­ten sich Pa­ti­en­ten mit Ge­len­ker­kran­kun­gen denn er­näh­ren?

Es muss nicht ve­gan sein – ich ra­te aber, we­nig Fleisch, Eier und But­ter zu es­sen. Bes­ser: Pflan­zen­öle wie Raps­öl oder Fisch mit ho­hem Fet­tan­teil wie Lachs oder Ma­kre­le. Sie ent­hal­ten ent­zün­dungs­hem­men­de Ome­ga-3-Fett­säu­ren. Wer auf Kä­se und Fleisch nicht ver­zich­ten will: fett­ar­me Sor­ten wäh­len und auf ei­ne art­ge­rech­te Tier­hal­tung ach­ten – sprich Bio-Pro­duk­te kau­fen. Bei­des re­du­ziert den Ara­chi­don­säu­re-An­teil.

Gibt es noch mehr Tipps?

Viel fri­sches Ge­mü­se und Obst es­sen! Es ent­hält ent­zün­dungs­hem­men­de An­ti­oxi­dan­ti­en. Wich­tig: Das Obst muss bei der Ern­te reif sein, um die­se Stof­fe zu ent­hal­ten. Dar­um zu sai­so­na­ler Wa­re aus der Re­gi­on grei­fen.

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