„In der Ru­he fin­den wir neue Ener­gie“

Un­se­re Ex­per­tin An­na Saal (51) lei­tet Ge­sprächs­grup­pen mit Frau­en „in den bes­ten Jah­ren“und weiß, wo­von sie spricht

Meins - - Meine Gesundheit -

Im Lau­fe der Jah­re lässt die Kraft spür­bar nach. Si­cher, das lässt sich nicht leug­nen. Auch Ni­co­le sagt von sich: „Ich bin heu­te schnel­ler mü­de als frü­her.“Aber das ist ja auch nicht schlimm. Wir dür­fen uns ru­hig zu­ge­ste­hen, dass wir heu­te mehr Er­ho­lungs­pha­sen brau­chen als mit drei­ßig. Al­so war­um nicht mal ein Mit­tags­schläf­chen ein­le­gen? Schließ­lich wer­den wir zur Haus­auf­ga­ben­be­treu­ung ja nicht mehr ge­braucht. Den­noch kön­nen wir kör­per­lich im­mer noch Höchst­leis­tun­gen voll­brin­gen – Tan­go­tän­ze­rin Ni­co­le ist hier ein gu­tes Bei­spiel. Au­ßer­dem ist sport­li­che Be­tä­ti­gung ei­ne gu­te Maß­nah­me ge­gen Hit­ze­wal­lun­gen, von de­nen vie­le Frau­en in den Wech­sel­jah­ren be­trof­fen sind. Es muss ja nicht gleich Tan­go sein, manch­mal hilft auch schon ein Spa­zier­gang an der fri­schen Luft. Was wir noch ge­gen die­se Be­schwer­den tun kön­nen? Leicht ver­dau­li­che Spei­sen be­vor­zu­gen, stark ge­würz­tes Es­sen mei­den, nachts in küh­len Räu­men schla­fen und Ent­span­nungs­tech­ni­ken er­ler­nen. Zahl­rei­che Teil­neh­me­rin­nen mei­ner Ge­sprächs­run­den schwö­ren auf au­to­ge­nes Trai­ning, Yo­ga und pro­gres­si­ve Mus­kel­ent­span­nung. Zu­sätz­lich hel­fen pflanz­li­che Arz­nei­mit­tel aus der Apo­the­ke – auch ge­gen Un­ru­he und Schlaf­stö­run­gen.

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