wir ra­deln ins Grü­ne

Das sind die bes­ten Bi­kes 50+ für uns. Von E-Bi­ke bis Trek­kin­grad

Meins - - Inhalt - VON JA­RA TIE­DE­MANN

Nicht je­des Fahr­rad ga­ran­tiert glei­cher­ma­ßen Fahr­spaß und Si­cher­heit, weiß Sieg­fried Neu­ber­ger, Ge­schäfts­füh­rer beim Zwei­rad-In­dus­trie-Ver­band (ZIV). Er er­klärt uns, was ein qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ges Rad wirk­lich aus­macht.

Was soll­ten wir beim Ra­dKauf mit 50+ be­ach­ten?

Die wich­tigs­te Fra­ge ist, was wir mit dem Rad ma­chen wol­len. Kur­ze Stre­cken in der Stadt oder län­ge­re Tou­ren auf un­ebe­nem Bo­den? Es gibt für je­den das rich­ti­ge Mo­dell. Weil das An­ge­bot rie­sig ist, ist die pro­fes­sio­nel­le Be­ra­tung im Fach­ge­schäft sinn­voll.

Was sorgt für Si­cher­heit?

Ein so­ge­nann­ter Wa­ve-Rah­men hilft beim leich­ten Auf- und Ab­stei­gen. Ei­ne op­ti­ma­le Ein­stel­lung von Len­ker und Sat­tel sorgt zu­dem für ei­ne si­che­re und be­que­me Sitz­po­si­ti­on. Be­son­ders wich­tig sind die Brem­sen. Stan­dard ist meist die Fel­gen­brem­se in Kom­bi mit ei­ner Rück­tritt­brem­se. Ei­ne be­son­ders ho­he Brems­leis­tung hat die Schei­ben­brem­se. Sie hat den Vor­teil, dass sie gut zu do­sie­ren und be­son­ders wit­te­rungs­un­ab­hän­gig ist. Am bes­ten bei­de Va­ri­an­ten ein­fach mal aus­pro­bie­ren.

Wie sieht es beim The­ma Licht aus?

Vor­der- und Rück­licht sind na­tür­lich ein Muss. LED-be­trie­be­ne Licht­an­la­gen bie­ten ei­ne lan­ge Brenn­dau­er und ho­he Zu­ver­läs­sig­keit. Zu­sätz­lich ist ei­ne Stand­licht-Funk­ti­on sinn­voll, da­mit wir im­mer und über­all sicht­bar sind.

Wie vie­le Gän­ge braucht un­ser Fahr­rad wirk­lich?

Kommt drauf an. In der Stadt rei­chen ma­xi­mal acht Gän­ge und ei­ne Na­ben­schal­tung. Für lan­ge Tou­ren emp­feh­le ich ei­ne Na­ben­schal­tung mit bis zu 14 Gän­gen oder ei­ne Ket­ten­schal­tung.

Was kos­tet ein gu­tes Rad?

Los geht’s bei 500 Eu­ro für ein Ci­ty­Bi­ke. Für ein Trek­kin­grad soll­ten es schon 700 Eu­ro sein. Ein gu­tes E-Bi­ke fin­den wir ab 2000 Eu­ro. Nach oben gibt’s kei­ne Gren­zen. Die Un­ter­schie­de lie­gen dann in der Aus­stat­tung.

Was tau­gen Fahr­rä­der aus dem Su­per­markt?

Fakt ist, dass wir dort we­der Be­ra­tung noch Ser­vice be­kom­men. Fahr­rä­der kön­nen wir meist auch nicht tes­ten, da­bei ist gera­de das so wich­tig. Auch die Aus­stat­tung lässt meist zu wün­schen üb­rig – und wir müs­sen Sat­tel , Len­ker und Co. selbst jus­tie­ren.

Wie sieht’s mit Rä­dern aus dem In­ter­net aus?

Ganz ähn­lich. Wer sich noch un­si­cher ist, was er sucht und was für ihn ge­eig­net ist, soll­te zum Fach­händ­ler ge­hen. Wer hin­ge­gen schon ei­ne ge­naue Vor­stel­lung hat, sich aus­kennt, der ist auch on­li­ne gut be­dient.

Sieg­fried Neu­ber­ger weiß, wie wir das Fahr­rad fin­den, das zu uns passt

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