No­ten le­sen? Kann ich nicht!

Meins - - Mein Vergnügen -

Schon seit ei­ner ge­fühl­ten Ewig­keit ist Chris de Burgh für vie­le von uns ein ge­nia­ler Sän­ger und Song­wri­ter – kaum ei­ne, die nicht min­des­tens ei­nen Song mit­träl­lern kann! 45 Mil­lio­nen Mal ver­kauf­ten sich sei­ne Al­ben. Und das welt­weit! Hut ab, Mis­ter de Burgh! Letz­tes Jahr kam sein neu­es Al­bum; MEINS-Au­tor Mar­kus Dietsch hat Chris in Prag ge­trof­fen und ihn mal mit Fra­gen über das neue Al­bum und sei­ne Mu­sik ge­lö­chert.

MEINS: En­de sep­tem­ber er­schien ihr neu­es Al­bum „A Bet­ter World“. Was macht für sie aus der Welt ei­nen schö­nen Ort?

Chris de Burgh: Wenn es dar­um geht, ei­nen Al­bum­ti­tel zu fin­den, gibt es ei­ne Rei­he von Grün­den, ei­nen gu­ten Ti­tel zu wäh­len. Manch­mal ist es der Na­me ei­nes Songs. Aber bei mei­nem Al­bum woll­te ich ei­nen Ti­tel, der das po­si­ti­ve Ge­fühl be­schreibt, das ich bei al­len Lie­dern ha­be, die drauf sind. Das be­deu­tet aber nicht, dass ich ein Träu­mer bin – ich weiß, was in der Welt vor sich geht.

MEINS: Wie wich­tig ist Mu­sik, um die Welt bes­ser zu ma­chen?

Chris de Burgh: Mu­sik ist ei­ne in­ter­na­tio­na­le Spra­che. Wenn ich in ein Land kom­me, des­sen Spra­che ich nicht spre­che, und ich ei­ne Grup­pe Men­schen tref­fe, neh­me ich mei­ne Gi­tar­re und sin­ge. Und dann fan­gen die Leu­te an zu lä­cheln und ih­re ei­ge­nen Songs zu sin­gen. Es fühlt sich an wie ei­ne Un­ter­hal­tung über ein an­de­res Me­di­um.

MEINS: Wo und wann schrei­ben sie ih­re songs? Zu Hau­se oder auf Tour?

Chris de Burgh: Auf je­den Fall muss es ein ru­hi­ger Ort sein. Das geht na­tür­lich auch auf Tour, wenn es passt. Ich er­in­ne­re mich da an ei­ne Tour nach Köln, wäh­rend der ich am Kla­vier saß und da dann plötz­lich ein neu­er Song her­aus­kam. Aber der bes­te Ort, um ein kom­ple­xes Lied zu schrei­ben, ist tat- säch­lich mein Zu­hau­se in Ir­land.

MEINS: Wie fin­den sie ei­gent­lich ih­re groß­ar­ti­gen Me­lo­di­en?

Chris de Burgh: Ich ha­be kei­ne Ah­nung. Ich kann ja kei­ne No­ten le­sen. Aber ich ha­be ein gro­ßes Stimm­re­per­toire. Und ei­ne gu­te Me­lo­die hat eben ho­he und tie­fe Tö­ne. Da­durch ha­ben mei­ne Me­lo­di­en die Mög­lich­keit, zu tan­zen.

MEINS: sin­gen sie mor­gens un­ter der du­sche?

Chris de Burgh: Ja, ich bin ein pas­sio­nier­ter Dusch­sän­ger. Wie fast je­der. Aber ich sin­ge nicht nur mei­ne Songs, son­dern ein­fach al­les, was mir ein­fällt.

Läs­sig und im­mer ein Lä­cheln auf den Lip­pen: So lie­ben wir Chris de Burgh

MÄN­NER UN­TER SICH Au­tor Mar­kus Dietsch re­de­te mit Chris de Burgh über Gott und die Welt

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