Ho­me-Sto­ry

Bea­te Har­der, 60, zeigt uns ihr Gar­ten­glück

Meins - - Inhalt - VON AN­NE-KRIS­TIN KASTENS

Schon im­mer hat­te Was­ser ei­ne ma­gi­sche An­zie­hungs­kraft auf mich“, sagt Bea­te, als wir ver­zückt in ih­rer idyl­li­schen Was­ser­land­schaft ste­hen. Als sie vor über 20 Jah­ren das El­tern­haus ih­res Man­nes in Sche­ne­feld bei Ham­burg be­zieht, gibt es auf den et­wa 1200 Qua­drat­me­tern Grund­stück al­ler­dings noch kei­nen Teich, kei­nen Steg, nicht mal ei­ne Ter­ras­se und vor al­lem kaum Pflan­zen – nur sehr, sehr viel Ra­sen.

Vol­ler Ei­fer geht die da­ma­li­ge Gar­ten­An­fän­ge­rin ans Werk, ge­stal­tet die ers­ten Bee­te und Grün­flä­chen. „Fast drei Mo­na­te ha­be ich täg­lich bis zur Er­schöp­fung ge­gra­ben. Je­de Pflan­ze hat­te ich be­stimmt fünf­mal in der Hand, bis ich den rich­ti­gen Ort für sie ge­fun­den hat­te.“Aber dann sieht ihr Gar­ten schon üp­pig aus, auch weil Bea­te auf Stau­den setzt und auf ei­nem Ab­riss­grund­stück Pflan­zen „räu­bern“darf, wie sie la­chend er­zählt.

Bei der Teich­pla­nung hilft ein be­freun­de­ter Gar­ten­bau­ar­chi­tekt, pflanzt Bäu­me, legt ei­ne Ter­ras­se und ei­nen Teich mit un­re­gel­mä­ßig ge­form­tem Zuf­luss an. „Der Was­ser­lauf fügt sich so wun­der­bar in die zwang­lo­se Gar­ten­ge­stal­tung ein“, er­klärt die 60-Jäh­ri­ge. Ufer­pflan­zen wie Blut­wei­de­rich, Pa­py­rus und Tan­nen­we­del, der am Teich­rand das Was­ser fil­tert, un­ter­strei­chen das na­tür­li­che Ge­samt­bild. „Ge­pfleg­te Wild­heit“ist Bea­tes Kon­zept, und nach sechs Jah­ren fin­det sie ih­ren Gar­ten „rich­tig klas­se“.

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