VoR aus­zah­lun­gen

Meins - - Fragen Sie Einfach -

Was än­dert sich kon­kret?

Wer vor Er­rei­chen der Re­gel­al­ters­gren­ze in den Ru­he­stand ge­hen möch­te, muss nor­ma­ler­wei­se mit ho­hen Ab­schlä­gen rech­nen. Das Ri­si­ko, nach­her mit lee­ren Hän­den da­zu­ste­hen, lässt sich aber durch Ein­mal­zah­lun­gen, so­ge­nann­te frei­wil­li­ge Zah­lun­gen, ver­rin­gern. Für die­se Mög­lich­keit kön­nen wir uns im Zu­ge der Fle­xi-Ren­te jetzt be­reits ab 50 Jah­ren ent­schei­den.

Wie be­rech­net sich der

Aus­gleichs­be­trag? Grund­sätz­lich müs­sen Aus­gleichs­be­trä­ge im­mer in­di­vi­du­ell er­rech­net wer­den. De­tails er­fah­ren wir durch ei­ne be­son­de­re Aus­kunft der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung. Bei­spiel: So viel müs­sen wir ein­zah­len Die fol­gen­de Rech­nung dient zur Ori­en­tie­rung. Frau B. er­war­tet ei­ne Brut­to­Ren­te von 1200 Eu­ro. Aber sie will sich zwei Jah­re vor der Re­gel­al­ters­gren­ze zur Ru­he set­zen. Sagt sie nun frü­her Ade, muss sie ei­nen mo­nat­li­chen Ab­schlag von 7,2 Pro­zent in Kauf neh­men. Dar­aus er­gibt sich ein Be­trag von rund 87 Eu­ro pro Mo­nat. Um den aus­zu­glei­chen, muss sie rund 21 400 Eu­ro ein­zah­len. Je hö­her die zu er­war­ten­de Ren­te, des­to hö­her ist auch der Aus­gleichs­be­trag für den Ab­schlag. Wür­de sie z. B. 1600 Eu­ro Ren­te pro Mo­nat er­war­ten, muss sie mo­nat­lich rund 115 Eu­ro aus­glei­chen. Dar­aus er­gä­be sich ei­ne Ein­mal­zah­lung von rund 28 300 Eu­ro. Auf ei­ne Ren­ten­be­zugs­dau­er von 20 Jah­ren ge­se­hen, hät­te sie den Aus­gleichs­be­trag in der Re­gel aber wie­der raus. In­fo: Falls sie doch noch wei­ter jobbt, ist die Ein­mal­zah­lung kein Nach­teil. Da­durch er­höht sich näm­lich ih­re spä­te­re Ren­te zu­sätz­lich.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.