War­um Grup­pen ei­ne Be­rei­che­rung für uns sind

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Psy­cho­lo­gin

Jo­lan­da Jet­ten von der Uni­ver­si­tät Queens­land in Aus­tra­li­en er­forscht, wie wich­tig so­zia­le Kon­tak­te für uns sind

Nicht nur Mo­tor­rad-Cli­quen, auch Ke­gel­clubs oder so­gar Kaf­fee­run­den kön­nen un­ser Le­ben be­rei­chern. „Per­so­nen, die sich in Grup­pen en­ga­gie­ren, geht

es deut­lich bes­ser“, er­klärt So­zi­al­psy­cho­lo­gin Jo­lan­da Jet­ten. Der Grund: Die Grup­pe gibt uns Si­cher­heit durch das Ge­fühl, dass da ei­ne Rei­he von Men­schen ist, auf die wir uns ver­las­sen kön­nen. „Sie hilft uns, mit vie­len Er­eig­nis­sen bes­ser um­zu­ge­hen und den rich­ti­gen Weg zu fin­den. Das fe­dert Be­las­tun­gen ab, hält un­se­ren täg­li­chen Stress in Schach und hat po­si­ti­ve Ef­fek­te auf un­se­re Psy­che“, so die Ex­per­tin. Da­mit das so­zia­le Ge­sund­heits­to­ni­kum wirkt, müs­sen wir uns mit der Ge­mein­schaft iden­ti­fi­zie­ren. „Wir neh­men ih­re Nor­men und Wer­te an, die uns hel­fen, uns in der Welt bes­ser zu ori­en­tie­ren.“Er­staun­lich: der aus­tausch in der Grup­pe hält uns auch kör­per­lich fit. Wir ge­hen mehr vor die Tür und er­näh­ren uns ge­sün­der, weil wir zu­sam­men kochen oder Aus­flü­ge ma­chen. Das bringt un­se­re Im­mun­ab­wehr auf Tr­ab. Und: Die stän­di­ge Kom­mu­ni­ka­ti­on mit an­de­ren hält un­ser Ge­dächt­nis jung!

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