Fe­in­staub: Di­cke Luft in Bay­ern

Im­mer wie­der wer­den Wer­te über­schrit­ten, zei­gen ak­tu­el­le Zah­len

Memminger Zeitung - - Bayern - (dpa)

Mün­chen Mit dem trü­ben Wet­ter be­ginnt auch in Bay­ern wie­der die Fe­in­staub­sai­son. Vor al­lem in den Herbst- und Win­ter­mo­na­ten wer­den in Städ­ten mit viel Ver­kehr die er­laub­ten Ta­ges­grenz­wer­te von 50 Mi­kro­gramm Fe­in­staub pro Ku­bik­me­ter Luft im­mer wie­der über­schrit­ten. Er­laubt sind zum Schutz der mensch­li­chen Ge­sund­heit eu­ro­pa­weit jähr­lich 35 Ta­ge mit zu viel Fe­in­staub in der Luft.

Fe­in­staub wird ver­ur­sacht durch den Stra­ßen­ver­kehr so­wie den Aus­stoß von Öfen, Hei­zun­gen, In­dus­trie und Kraft­wer­ken. Der St­a­chus in Mün­chen ist ak­tu­el­len Mes­sun­gen des Baye­ri­schen Lan­des­am­tes für Um­welt zu­fol­ge der­zeit trau­ri­ger Spit­zen­rei­ter. Dort gab es im lau­fen­den Jahr an bis­lang 24 Ta­gen zu viel di­cke Luft. Es fol­gen der Würz­bur­ger Stadt­ring Süd mit 23 Ta­gen und die Nürn­ber­ger Von-der-Tan­nStra­ße mit 22 Ta­gen. Auch der Jah­res­grenz­wert für Stick­stoff­di­oxid wird we­gen der dro­hen­den Die­sel­Fahr­ver­bo­te in­ten­siv be­ob­ach­tet.

Schon 2016 wur­de das er­laub­te Jah­res­mit­tel von 40 Mi­kro­gramm pro Ku­bik­me­ter Luft bay­ern­weit an sechs Sta­tio­nen über­schrit­ten. Die höchs­te Be­las­tung re­gis­trier­te das LfU in Mün­chen (56–80 Mi­kro­gramm), Augs­burg und Nürnberg (je­weils 46 Mi­kro­gramm) und Würz­burg und Re­gens­burg (je­weils 42 Mi­kro­gramm).

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