WAHLLEXIKON

Meppener Tagespost - - POLITIK -

Wahl­recht – Das ak­ti­ve Wahl­recht ist das Recht, sich an ei­ner Wahl durch Stimm­ab­ga­be be­tei­li­gen zu kön­nen. Wer bei der Bun­des­tags­wahl wahl­be­rech­tigt ist, muss die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit be­sit­zen und min­des­tens 18 Jah­re alt sein. Das pas­si­ve Wahl­recht ist das Recht, sich als Kan­di­dat auf­stel­len zu las­sen und ge­wählt zu wer­den. Bei der Bun­des­tags­wahl sind al­le Wahl­be­rech­tig­ten auch wähl­bar, sie ha­ben al­so das pas­si­ve Wahl­recht. In be­stimm­ten Fäl­len kön­nen Per­so­nen aber vom Wahl­recht aus­ge­schlos­sen wer­den. Nicht wäh­len oder ge­wählt wer­den kön­nen et­wa Men­schen, für die zur Be­sor­gung ih­rer An­ge­le­gen­hei­ten ein Be­treu­er be­stellt ist. Wer zu min­des­tens ei­nem Jahr Haft ver­ur­teilt wird, ver­liert sein pas­si­ves Wahl­recht für fünf Jah­re.

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