Den Gar­ten win­ter­fest ma­chen

Nun ist die Zeit, Stau­den, Obst­bäu­me, He­cken und Sträu­cher zu­rück­zu­schnei­den

Meppener Tagespost - - KREIS EMSLAND -

Der Herbst steht vor der Tür und da­mit ist es an der Zeit, den Gar­ten für den Win­ter vor­zu­be­rei­ten. Ne­ben dem Auf­räu­men von nicht win­ter­har­ten Pflan­zen und Mö­beln kön­nen schon jetzt Blu­men­zwie­beln ge­pflanzt so­wie Bäu­me nach Be­darf zu­rück­ge­schnit­ten wer­den.

tdx MEP­PEN. Wer im Früh­jahr im ei­ge­nen Gar­ten von far­ben­fro­hen Tul­pen, Kro­kus­sen und Mär­zen­be­chern um­ge­ben sein will, der soll­te be­reits im Herbst vor­sor­gen, ra­ten die Ex­per­ten des On­li­ne­ma­ga­zins ho­me­so­lu­te.com. Jetzt heißt es: selbst Hand an­le­gen, neue Blu­men pflan­zen, Bäu­me zu­rück­schnei­den und wel­ke Blät­ter ent­fer­nen. Denn im Herbst gibt es im Gar­ten ei­ni­ges zu tun. Ne­ben dem Ver­stau­en von Kü­bel­pflan­zen, Gar­ten­mö­beln und Ar­beits­ge­rä­ten, die im Win­ter kei­nen Scha­den neh­men sol­len, kann be­reits jetzt der nächs­te Früh­ling vor­be­rei­tet wer­den.

Wenn be­reits im Herbst die Zwie­beln für die Früh­blü­her wie Tul­pen, Kro­kus­se und Mär­zen­be­chern ge­setzt wer­den, kann de­ren Blü­ten­pracht im nächs­ten Früh­jahr ge­nos­sen wer­den. An ei­nem Platz mit was­ser­durch­läs­si­gem Bo­den wer­den die Zwie­beln cir­ca zwei­mal so tief in die Er­de ge­pflanzt, wie die Pflan­zen hoch sind. Das Gu­te dar­an: ein­mal ge­pflanzt kom­men sie je­des Jahr wie­der und je nach Blu­mensor­te ver­meh­ren sie sich so­gar von selbst.

Ei­nen Baum pflan­zen

Der Herbst ist zu­dem die bes­te Zeit, ei­nen Baum zu pflan­zen. Wer­den Bäu­me am En­de des Som­mers in die noch war­me Er­de ge­setzt, be­gin­nen sie schnell klei­ne Wur­zeln zu bil­den und trei­ben da­durch im Früh­jahr kräf­ti­ger aus.

Hat man ei­nen Stand­ort für den Baum ge­fun­den, rich­tet man ihn im Erd­aus­hub aus, füllt et­wa die Hälf­te des Lo­ches mit Er­de und wäs­sert sie stark. Der Baum soll­te da­bei leicht be­wegt wer­den, da­mit der Schlamm al­le Hohl­räu­me fül­len kann. Der Rest des Aus­hubs wird da­nach eben­falls mit Er­de auf­ge­schüt­tet, gut fest­ge­drückt wenn man das Laub von Nach­bars Baum im ei­ge­nen Gar­ten Bild: tdx/Fo­to­lia und ge­gos­sen. In der ers­ten Wo­che ist es be­son­ders wich­tig, den Baum täg­lich mit aus­rei­chend Was­ser zu ver­sor­gen, dann kann man im nächs­ten Früh­ling zu­se­hen, wie er im­mer wei­ter wächst und ge­deiht. Wem der Platz für ei­nen Baum fehlt, kann eben­so gut auf Stau­den oder Ge­höl­ze zu­rück­grei­fen.

Jetzt zu­rück­schnei­den

Al­les, was nicht win­ter­hart ist, soll­te im Herbst ins Haus ge­bracht wer­den. Dies be­trifft vor al­lem Kü­bel­pflan­zen, wie Dahli­en und Gera­ni­en. Au­ßer­dem ist nun die Zeit, Stau­den, Obst­bäu­me, He­cken und Sträu­cher zu­rück­zu­schnei­den. Die ver­blüh­ten Stau­den wer­den bis hand­breit über dem Bo­den ab­ge­schnit­ten und idea­ler­wei­se, zum Schutz der Stau­den­her­zen, mit Laub be­deckt. Obst­bäu­me wer­den am bes­ten nach ih­rer Ern­te­zeit ge­schnit­ten, da­durch kann sich neu­es, kräf­ti­ges Frucht­holz für das nächs­te Jahr bil­den.

Bei Ro­sen­sträu­chern soll­ten die wel­ken Blü­ten ab­ge­schnit­ten wer­den, La­ven­del soll­te eben­falls zu­rück­ge­schnit­ten wer­den, dann ist auch in den dar­auf fol­gen­den Jah­ren sein kom­pak­ter Wuchs si­cher­ge­stellt. Grä­ser kön­nen im Herbst ge­schnit­ten wer­den, müs­sen es aber nicht. Wenn sie im Win­ter von Reif oder Schnee be­deckt sind, bie­ten sie im­mer noch ei­nen schö­nen An­blick, es ge­nügt da­her, sie kurz vor Be­ginn des Früh­jahrs zu­rück­zu­schnei­den.

Fo­to: istock­pho­to

Baum­schnitt, aber rich­tig: Obst­bäu­me z. B. wer­den am bes­ten nach ih­rer Ern­te­zeit ge­schnit­ten.

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