Ju­sos wol­len Ant­wort zu Hartz IV

Ap­pell an SPD: Es muss über Lip­pen­be­kennt­nis­se hin­aus­ge­hen

Meppener Tagespost - - VORDERSEITE -

ten OS­NA­BRÜCK. Der Vor­sit­zen­de der Jung­so­zia­lis­ten, Ke­vin Küh­nert, er­war­tet in der Dis­kus­si­on um die Hartz-Ge­set­ze von der SPD ei­ne „Ant­wort, die über Lip­pen­be­kennt­nis­se hin­aus­geht“. Im In­ter­view mit un­se­rer Re­dak­ti­on er­klär­te Küh­nert: „Das Dre­hen an ein­zel­nen Stell­schrau­ben reicht nicht mehr.“Er re­agier­te da­mit auf die Äu­ße­rung von Bun­des­ar­beits­mi­nis­ter Hu­ber­tus Heil (SPD), wo­nach die­ser sich bei den Hartz-IVSät­zen „die Fra­ge von be­son­de­ren Be­dar­fen, wenn et­wa ei­ne ka­put­te Wasch­ma­schi­ne er­setzt wer­den muss“, ge­nau­er an­se­hen wer­de. Ziel müs­se ei­ne Grund­si­che­rung sein, „die ih­rem Na­men ge­recht wird“, sag­te der Ju­so-Chef.

Mit Blick auf die Wahl der Vor­sit­zen­den auf dem be­vor­ste­hen­den SPD-Bun­des­par­tei­tag woll­te Küh­nert kei­ne Pro­gno­se wa­gen.

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