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Meppener Tagespost - - POLITIK -

„Für As­sad war das Gan­ze er­neut ein macht­po­li­ti­scher Punkt­sieg. Denn der be­wusst schmal ka­li­brier­te Ra­ke­ten­be­schuss zeigt, der Wes­ten hat sich längst mit dem Dik­ta­tor ab­ge­fun­den und lässt ihm im Prin­zip freie Hand. „Wenn Frank­reich die Vor­gän­ge in Du­ma jetzt von ei­ner un­ab­hän­gi­gen Kom­mis­si­on un­ter­su­chen las­sen will, dann ist das gut, aber die fal­sche Rei­hen­fol­ge. Ein Gift­gas-Ein­satz ist ein Kriegs­ver- „Nach dem Mi­li­tär­schlag sieht Mos­kau sei­ne Ver­si­on, vom Wes­ten be­droht zu sein, als be­stä­tigt an. Der Wes­ten sei der Ag­gres­sor, der die Angst vor ei­nem neu­en Krieg schü­re. Russ­land da­ge­gen sei In­so­fern be­schränkt sich das west­li­che Au­gen­merk auf das The­ma Che­mie­waf­fen. Le­dig­lich die­se schreck­li­chen Un­ta­ten wer­den mit Mi­li­tär­ak­tio­nen be­straft, al­le üb­ri­gen Grau­sam­kei­ten da­ge­gen wie bis­her mit em­pör­ten Fens­ter­re­den und rat­lo­sem Ach­sel­zu­cken quit­tiert.“ bre­chen, des­sen Ver­ur­sa­cher er­mit­telt und be­straft ge­hö­ren. Da­zu kann als letz­tes Mit­tel auch die ge­walt­sa­me Zer­stö­rung mi­li­tä­ri­scher Ka­pa­zi­tä­ten ge­hö­ren. Aber erst dann, wenn man mehr als nur Theo­ri­en zu bie­ten hat.“ die ver­nünf­ti­ge welt­po­li­ti­sche Kraft, die das in­ter­na­tio­na­le Recht ach­te. Im rus­si­schen Ver­ständ­nis ist das, was im Wes­ten ab­surd an­mu­tet, durch­aus kon­se­quent: Es wehrt sich ge­gen bö­se Mäch­te, die es um­zin­geln.“

Die Zei­tung schreibt zum Mi­li­tär­schlag ge­gen Sy­ri­en:

Aus Chem­nitz heißt es da­zu:

Hier gibt man zu be­den­ken:

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