Um­fra­ge: Uni­on schwä­chelt

CDU/CSU ver­lie­ren zwei Pro­zent

Mindelheimer Zeitung - - Politik -

Ber­lin Für ei­ne grund­le­gen­de Ve­rän­de­rung der po­li­ti­schen Groß­wet­ter­la­ge gib es kei­ne An­zei­chen: Den­noch, die For­schungs­grup­pe Wah­len hat in ih­rem Po­lit­ba­ro­me­ter er­mit­telt, dass sich die Stim­mung für die Uni­ons­par­tei­en spür­bar ein­ge­trübt hat. Auf die Sonn­tags­fra­ge pro­ji­ziert er­gibt sich fol­gen­des Bild: CDU/CSU ver­lie­ren zwei Pro­zent­punk­te und lan­den bei 36 Pro­zent, die SPD er­reicht 23 Pro­zent (+1).

Der Vier­kampf um Platz drei bleibt span­nend. Kopf an Kopf lie­gen da­nach der­zeit FDP und AfD mit je­weils 10 Pro­zent (bei­de +1). Un­ver­än­dert 9 bzw. 8 Pro­zent wer­den für Grü­ne und Lin­ke er­mit­telt. Das be­deu­tet, dass der­zeit ne­ben der Gro­ßen Ko­ali­ti­on nur noch ein Ja­mai­ka-Bünd­nis, sprich ein Bünd­nis aus CDU/CSU, Grü­nen und FDP, ei­ne kla­re Mehr­heit hat.

Kaum ei­ne po­li­ti­sche Talk­run­de kommt oh­ne die Fest­stel­lung aus, dass die Wahl ers­tens lang­wei­lig, weil zwei­tens längst ent­schie­den ist. Dies al­ler­dings glau­ben er­staun­li­che 41 Pro­zent der Be­frag­ten nicht. Gleich­zei­tig wächst der An­teil de­rer, die die Wahl als Rich­tungs­ent­schei­dung wahr­neh­men. 57 Pro­zent sag­ten, dass es ei­nen gro­ßen Un­ter­schied ma­che, wer re­giert. Erst­mals seit 2007 ist die­se Grup­pe wie­der in der Mehr­heit.

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