War­um das, was mal als bie­der galt, plötz­lich wie­der in ist

Mittelschwaebische Nachrichten - - Erste Seite - Fo­to: An­dré Pöhl­mann, Mau­ri­ti­us Images

Die schwä­bi­sche Haus­frau darf sich mal wie­der wun­dern – oder auch nicht. Denn das, was sie ganz selbst­ver­ständ­lich all die Jah­re be­nutzt hat, um et­wa Gur­ken halt­bar zu ma­chen, ist plötz­lich wie­der voll im Trend: das Ein­mach­glas. Vor al­lem der klei­ne Bru­der da­von, der so aus­sieht wie ei­nes, in dem aber über­wie­gend Des­serts oder Fin­ger­food oder wie das Zeug heißt ser­viert wird. Haupt­sa­che „re­tro“halt, und das um­fasst, wie auf der Sei­te Wirt­schaft zu er­fah­ren ist, auch noch an­de­re Pro­duk­te, die vor kur­zem noch als et­was bie­der gal­ten. War­um das so ist? Nun, ver­mut­lich weil die Zei­ten – wie auch ein Blick in die Po­li­tik zeigt – un­ru­hi­ge sind. Und da wärmt man sich halt ger­ne am Alt­her­ge­brach­ten. Fehlt jetzt nur noch die Kit­tel­schür­ze als letz­ter, mo­disch-hip­per Schrei.

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