SPD-Ul­ti­ma­tum ge­gen Hinz ver­streicht fol­gen­los

Mittelschwaebische Nachrichten - - Politik -

Die Es­se­ner SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Pe­tra Hinz hat trotz ih­res ge­fälsch­ten Le­bens­laufs auch nach Ablauf ei­nes von ih­rer Par­tei ge­stell­ten 48-St­un­den-Ul­ti­ma­tums kei­ne un­mit­tel­ba­ren Kon­se­quen­zen zu be­fürch­ten. Auch wenn sie wei­ter schweigt und die For­de­run­gen nach ei­nem of­fi­zi­el­len Man­dats­ver­zicht un­ge­hört blei­ben, kann die SPD nicht ge­gen die 54-Jäh­ri­ge vor­ge­hen. „Bis­lang ha­ben wir von ihr noch nichts ge­hört“, sag­te der Un­ter­be­zirks-Vi­ze Karl­heinz En­dru­schat in Es­sen. Bis Mitt­woch­abend soll­te Hinz als Kon­se­quenz aus dem Skan­dal um ih­ren ge­fälsch­ten Le­bens­lauf ihr Bun­des­tags­man­dat nie­der­le­gen. Glei­ches gel­te für sämt­li­che wei­te­re Par­tei­funk­tio­nen. Hinz hat­te nach Be­kannt­wer­den des Skan­dals vor rund zwei Wo­chen an­ge­kün­digt, ihr Bun­des­tags­man­dat auf­zu­ge­ben. (dpa)

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