Flug­zeug brennt nach Bruch­lan­dung

Al­le In­sas­sen un­ver­letzt in Du­bai ge­ret­tet

Mittelschwaebische Nachrichten - - Panorama -

Du­bai 300 In­sas­sen ei­ner Pas­sa­gier­ma­schi­ne der Flug­ge­sell­schaft Emi­ra­tes sind ges­tern knapp ei­ner Ka­ta­stro­phe ent­gan­gen. Die aus In­di­en kom­men­de Bo­eing 777 ver­un­glück­te bei der Landung auf dem Flug­ha­fen von Du­bai. Ob­wohl die Ma­schi­ne in Brand ge­riet, konn­ten al­le 282 Pas­sa­gie­re, dar­un­ter zwei Deut­sche, und al­le 18 Be­sat­zungs­mit­glie­der nach Be­hör­den­an­ga­ben ge­ret­tet wer­den. 13 Men­schen wur­den leicht ver­letzt. Ein Feu­er­wehr­mann ist al­ler­dings bei Lösch­ar­bei­ten ge­stor­ben. Auf­nah­men im In­ter­net zeig­ten, wie Flam­men und Rauch­wol­ken aus dem Flug­zeug stie­gen. Der Flug­ha­fen­be­trieb wur­de kurz­zei­tig ein­ge­stellt.

Die Ur­sa­che für die Bruch­lan­dung war zu­nächst un­klar. Hin­wei­se auf tech­ni­sche Pro­ble­me gab es nicht. Die Zi­vil­luft­fahrt­be­hör­de von Du­bai lei­te­te mit der Air­line und dem Flug­ha­fen­be­trei­ber ei­ne Un­ter­su­chung ein. Die Ma­schi­ne mit der Flug­num­mer EK521 kam nach der miss­glück­ten Landung auf dem Bauch zum Ste­hen, No­t­rut­schen wur­den aus­ge­fah­ren. Ein gro­ßer Teil des Rump­fes war von dem Feu­er zer­stört. Nach zwei St­un­den war der Brand ge­löscht. Der Air­port, ei­nes der größ­ten Dreh­kreu­ze der Welt, setz­te den Flug­be­trieb bis zum Abend aus. (afp, dpa)

Fo­to: dpa

Das Feu­er zer­stör­te ei­nen gro­ßen Teil des Rump­fes der Ma­schi­ne.

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