Ur­laub für den klei­nen Geld­beu­tel

K!ar.Text zeigt euch, wie ihr güns­tig rei­sen und trotz­dem viel er­le­ben könnt. Vom Eng­li­schen Gar­ten bis nach Groß­bri­tan­ni­en ist fast al­les mög­lich

Mittelschwaebische Nachrichten - - K!ar.text -

Land­kreis Die Ur­laubs­sai­son hat be­gon­nen und da­mit auch die Fra­ge: Wo­hin geht es die­ses Jahr? Nach dem Blick in den Geld­beu­tel oder aufs Kon­to müs­sen dann wahr­schein­lich vie­le fest­stel­len, dass es für den Ma­le­di­ven­ur­laub doch nicht ganz reicht. Für al­le, die trotz we­nig Bud­get un­be­dingt weg­fah­ren wol­len, gibt es aber vie­le an­de­re Mög­lich­kei­ten. Ein paar da­von stellt euch K!ar.Text vor.

Zu­erst soll­tet ihr euch ein Rei­se­ziel su­chen. Es ist klar, dass Flü­ge zu an­de­ren Kon­ti­nen­ten eher nicht be­zahl­bar sind. Auch län­ge­re Stre­cken in­ner­halb Eu­ro­pas sind nicht zu emp­feh­len. Von Deutsch­land aus kann man güns­tig Flü­ge nach En­g­land, Frank­reich oder Ita­li­en er­gat­tern. Wer lie­ber mit dem Au­to fährt, der soll­te sich ein Ur­laubs­land in un­mit­tel­ba­rer Nä­he aus­su­chen. War­um al­so nicht ein­mal Ur­laub in Deutsch­land ma­chen? Un­ser Land hat Meer, Ber­ge, gro­ße Städ­te und Se­en an­zu­bie­ten und da­bei noch ein an­ge­neh­mes Kli­ma. Als Un­ter­kunft bie­ten sich Ju­gend­her­ber­gen, Hos­tels und Fe­ri­en­woh­nun­gen an. Die Qua­li­tät ist zwar meis­tens nicht so gut, wie bei ei­nem Fünf­ster­ne­ho­tel, aber schließ­lich wollt ihr nicht den gan­zen Tag in eu­rem Ho­tel­zim­mer sit­zen.

Nach­dem die­se Hür­de ge­meis­tert ist, soll­tet ihr euch Ge­dan­ken dar­über ma­chen, was ihr in eu­rem Ur­laub ma­chen wollt. Wer an den Strand fährt, muss an vie­len Or­ten mit Kur­ta­xe rech­nen, die ist al­ler­dings meis­tens be­reits in der Un­ter­kunft mit in­be­grif­fen. Das Hand­tuch be­zie­hungs­wei­se die Lie­ge und das Lieb­lings­buch sind ein­fach mit­zu­neh­men und kos­ten­güns­tig. Um Se­hens­wür­dig­kei­ten an­zu­schau­en, muss man hin­ge­gen schon et­was mehr Geld aus­ge­ben. Ab­seits der be­kann­ten Tou­ris­ten­at­trak­tio­nen las­sen sich je­doch oft eben­falls in­ter­es­san­te Bau­wer­ke fin­den, die ihr be­sich­ti­gen könnt – oft für we­nig oder gar kein Geld. Au­ßer­dem lernt ihr das Land so von ei­ner an­de­ren Sei­te ken­nen. Für die Well­ness-Ur­lau­ber wird es mit klei­nem Bud­get wohl eher nichts. Aber Kopf hoch, man kann sich ja im­mer noch von der net­ten Rei­se­be­glei­tung mas­sie­ren las­sen! Die Aben­teu­rer neh­men am bes­ten ihr kom­plet­tes Sport-Equip­ment mit. Teu­rer Trend­sport ist hier lei­der nicht drin, aber wan­dern, Rad fah­ren oder im Meer schwim­men sind nur ei­ni­ge Al­ter­na­ti­ven. Wer im Ur­laub ger­ne fei­ern geht, soll­te das nicht auf den gro­ßen Fei­er­mei­len und in teu­ren Dis­cos tun. Oft gibt es klei­ne Stra­ßen­fes­te, bei de­nen man sei­ne Ge­trän­ke so­gar selbst mit­brin­gen kann. Was auch schon zum nächs­ten Punkt führt: Es­sen und Trin­ken. Wer hier auf all-in­clu­si­ve ver­zich­tet, kann rich­tig spa­ren. Ent­we­der man nimmt sich von da­heim Ge­trän­ke mit oder kauft die­se vor Ort in ei­nem Su­per­markt. Was das Es­sen an­geht, ist sehr da­von ab­zu­ra­ten, je­den Abend es­sen zu ge­hen. Na­tür­lich, es ist Ur­laub, aber man kann auch schnel­le und ein­fach Ge­rich­te in der Kü­che der Ju­gend­her­ber­ge oder der Fe­ri­en­woh­nung zu­be­rei­ten, vi­el­leicht mit spe­zi­el­len Zu­ta­ten, die da, wo man Ur­laub macht, phä­no­me­nal bes­ser schme­cken. In den Hos­tel-Kü­chen tref­fen sich oft Men­schen aus den ver­schie­dens­ten Na­tio­nen – ku­li­na­ri­sche Aus­flü­ge in­klu­si­ve.

Wer sich jetzt denkt „Das ist mir im­mer noch zu teu­er!“, der kann klei­ne Aus­flü­ge in der Um­ge­bung ma­chen. Leu­te aus an­de­ren Län­dern flie­gen im­mer­hin für viel Geld nach Mün­chen, um ein­mal durch den Eng­li­schen Gar­ten zu lau­fen, oder nach Ro­then­burg ob der Tau­ber, um die sü­ßen Schnee­bal­len zu pro­bie­ren. Die­se Zie­le sind für uns fast vor der Haus­tür. (ta­be)

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