Re­spekt vor der Ar­beit

Mittelschwaebische Nachrichten - - K!ar.text - VON JU­LIA SCHO­RER Land­wirt­schaft re­dak­ti­on@mit­tel­schwa­ebi­sche-nach­rich­ten.de

Die Milch auf dem Früh­stücks­tisch, das Ge­trei­de im Pau­sen­brot oder jetzt im Som­mer das Fleisch auf dem Grill - all die­se Le­bens­mit­tel gä­be es oh­ne die Land­wirt­schaft nicht. Ob Brot, But­ter oder so­gar Bier, vie­le un­se­rer Gr­und­nah­rungs­mit­tel wür­den oh­ne die Ar­beit von Land­wir­ten nicht auf un­se­rem Ess­tisch lan­den. Die land­wirt­schaft­li­che Ar­beit ist nicht nur wich­tig, son­dern so­gar exis­ten­zi­ell für uns. Ge­nau das ver­ges­sen vie­le Men­schen im­mer wie­der. Statt­des­sen hat die Land­wirt­schaft auch in der Re­gi­on häu­fig mit Vor­ur­tei­len zu kämp­fen. Doch die Land­wirt­schaft hat sich wei­ter­ent­wi­ckelt und vie­le vor­herr­schen­de Kli­schees sind mitt­ler­wei­le nicht mehr zeit­ge­mäß. Land­wirt­schaft, das heißt nicht nur kör­per­li­che Ar­beit, son­dern auch fach­li­ches Wis­sen. Land­wirt­schaft, das ist auch in un­se­rer Re­gi­on ein Aus­bil­dungs­platz für vie­le Ju­gend­li­che. Land­wirt­schaft kann auch jung und mo­dern sein. Das zeigt auch der „Baye­ri­sche Jung­bau­ern­ka­len­der“mit at­trak­ti­ven Mo­ti­ven von ech­ten ju­gend­li­chen Land­wir­tin­nen und Land­wir­ten. Die­ser er­scheint jähr­lich und wird im­mer be­lieb­ter. Land­wirt­schaft kann eben auch zeit­ge­mäß und er­fri­schend sein. Weil sie so wich­tig ist, soll­ten vie­le nicht den Re­spekt vor der Ar­beit als Land­wirt ver­ges­sen – und vi­el­leicht das ei­ne oder an­de­re Vor­ur­teil ab­bau­en.

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