Sie­ben­kämp­fe­rin Rath kri­ti­siert Me­dail­len­zäh­le­rei

Mittelschwaebische Nachrichten - - Panorama -

Sie­ben­kämp­fe­rin Clau­dia Rath hat sich über die die star­ke Fi­xie­rung auf Me­dail­len bei Olym­pi­schen Spie­len be­klagt. „Ei­ne Me­dail­le heißt: Dritt­bes­ter der Welt. Und die Welt ist rie­sen­groß. War­um ist ein zehn­ter Platz nicht auch Wahn­sinn?“, sag­te die 30-Jäh­ri­ge Frank­fur­te­rin. „Mich är­gert auch, dass gar nicht auf die Ath­le­ten ge­guckt wird, son­dern nur: Wir ha­ben ei­ne Me­dail­le mehr. Das nimmt ei­nem ein biss­chen den Spaß am Sport“, sag­te Rath. Der Deut­sche Olym­pi­sche Sport­bund (DOSB) strebt 44 mal Edel­me­tall an, so groß war auch die Aus­beu­te vor vier Jah­ren in Lon­don. Al­ler­dings hat­te DOSB-Prä­si­dent Al­fons Hör­mann die Me­dail­len­zäh­le­rei in Zei­ten von Do­ping­skan­da­len wie in Russ­land re­la­ti­viert und es als nach­ran­gig be­zeich­net, ob es die ei­ne oder an­de­re Edel­pla­ket­te „mehr oder we­ni­ger“wür­de. (dpa)

Clau­dia Rath

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