Geht es oh­ne Kre­dit?

So steht es um die Fi­nan­zen in Ichen­hau­sen

Mittelschwaebische Nachrichten - - Landkreis -

Ichen­hau­sen Noch bes­ser als ge­dacht, so sieht das Rech­nungs­er­geb­nis 2015 der Stadt Ichen­hau­sen aus: Na­he­zu 2,5 Mil­lio­nen Eu­ro an­stel­le der ge­plan­ten 1,8 Mil­lio­nen Eu­ro wur­den dem Ver­mö­gens­haus­halt für In­ves­ti­tio­nen zu­ge­führt, we­ni­ger Geld aus den Rück­la­gen ge­nom­men und auch we­ni­ger Kre­dit ge­braucht. Auch für das lau­fen­de Jahr zeich­net sich ei­ne po­si­ti­ve Ent­wick­lung ab.

600 000 Eu­ro Kre­dit­auf­nah­me wa­ren für 2015 vor­ge­se­hen. Die hät­te man nicht zu­letzt im Hin­blick auf den knapp vier Mil­lio­nen Eu­ro schwe­ren Neu­bau für die Rat­haus­er­wei­te­rung durch­aus mit gu­tem Ge­wis­sen ver­tre­ten kön­nen, sag­te der schei­den­de Käm­me­rer Wil­helm Schus­ter bei der Vor­stel­lung der Jah­res­rech­nung 2015 in der Sit­zung des Ichen­hau­ser Stadt­rats. Auf dem Kre­dit­markt ge­holt hat sich die Stadt dann le­dig­lich 350 000 Eu­ro. Und an­stel­le der 889000 Eu­ro, die aus der Rück­la­ge ent­nom­men wer­den soll­ten, wur­den aus die­sem Spar­topf nur 649 000 Eu­ro ge­braucht.

Der Ver­wal­tungs­haus­halt der Stadt Ichen­hau­sen um­fass­te im ver­gan­ge­nen Jahr 16,7 Mil­lio­nen Eu­ro, der Ver­mö­gens­haus­halt 3,85 Mil­lio­nen Eu­ro. „Ins­ge­samt ein er­freu­li­ches Er­geb­nis“, sag­te Schus­ter da­zu. Auch im lau­fen­den Haus­halts­jahr sieht es gut aus für die Stadt. Bis­her ging es heu­er oh­ne Griff in die Rück­la­gen und oh­ne Kre­dit­auf­nah­me. (ilor)

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