Sie­mens glaubt nicht an schnel­le In­te­gra­ti­on

Mittelschwaebische Nachrichten - - Wirtschaft -

Sie­mens-Per­so­nal­che­fin Ja­ni­na Ku­gel sieht die In­te­gra­ti­on von Flücht­lin­gen in den Ar­beits­markt als lang­wie­ri­ge Her­aus­for­de­rung. Mit der Di­gi­ta­li­sie­rung ge­be es ei­nen kla­ren „Trend zu hö­he­rer Qua­li­fi­ka­ti­on“. „Wir wer­den nicht mehr ewig lan­ge un­ge­lern­te Mit­ar­bei­ter in Deutsch­land be­schäf­ti­gen kön­nen“, sag­te sie. Der Elek­tro­kon­zern ha­be 100 Prak­ti­kums­stel­len ge­schaf­fen und 66 Flücht­lin­ge zur Vor­be­rei­tung auf ei­ne mög­li­che Aus­bil­dung in För­der­klas­sen ein­ge­stellt. Nach Aus­bil­dung und Qua­li­fi­ka­ti­on er­gä­ben sich lang­fris­tig Im­pul­se, „aber un­ser Fach­kräf­te­pro­blem wer­den die Flücht­lin­ge auch nicht von ei­nem Tag auf den an­de­ren lö­sen“. (dpa)

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