Der Welt­meis­ter greift ein

Brust­schwim­mer Koch ei­ner der Fa­vo­ri­ten

Mittelschwaebische Nachrichten - - Olympische Spiele 2016 -

Rio de Janei­ro End­lich ist der Welt­meis­ter kein Zu­schau­er mehr. Spä­tes­tens nach den ers­ten Zü­gen im Wett­kampf­be­cken ist die Olym­pia­Lust von Brust­schwim­mer Mar­co Koch kaum noch zu bän­di­gen. Da­bei wirkt er trotz­dem ent­spannt. Ob auf der Tri­bü­ne, am Be­cken­rand oder im In­ter­view­be­reich. Wenn Ge­las­sen­heit die Grund­la­ge für Er­fol­ge ist, dann kann der Olym­pia­sie­ger nur Mar­co Koch hei­ßen.

„Al­les gut bis jetzt, schau­en wir mal, passt al­les so­weit“, lau­te­te Kochs kur­ze Be­wer­tung nach sei­ner An­rei­se in Rio. Ty­pisch Koch. Lie­ber war­tet er in sei­nen Ren­nen von Di­ens­tag an mit Welt­klas­se­leis­tun­gen auf, als zu­vor mit gro­ßen Wor­ten. „Ich möch­te ein­fach nur ein Ren­nen ma­chen, mit dem ich zu­frie­den bin“, sag­te Koch. Zu­frie­den wä­re er mit Welt­re­kord, aber auch der wür­de ihm nicht Gold ga­ran­tie­ren. Das Feld über 200 Me­ter Brust ist ex­trem stark und aus­ge­gli­chen.

Der letz­te – und ein­zi­ge – Olym­pia­sieg ei­nes deut­schen Brust­schwim­mers liegt schon über 100 Jah­re zu­rück. Wal­ter Ba­the ge­wann 1912 in Stock­holm das Fi­na­le über 200 Me­ter. (dpa)

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