Not in Ni­ge­ria

Ach so! War­um geht es den Men­schen schlecht?

Mittelschwaebische Nachrichten - - Capito -

Den Men­schen in Ni­ge­ria fehlt es an vie­lem. Vor al­lem aber fehlt ih­nen Es­sen. Vie­le von ih­nen sind stark un­ter­ernährt. Das heißt: Sie sind sehr dünn. Ihr Kör­per ist sehr schwach. Ni­ge­ria liegt auf dem Kon­ti­nent Afri­ka. Im Nor­den des Lan­des herrscht ei­ne schlim­me Hun­gers­not. Ex­per­ten schät­zen: Vie­le Kin­der brau­chen drin­gend Hil­fe. Die Un­ter­ernäh­rung macht ih­re Kör­per an­fäl­lig für Krank­hei­ten wie Ma­sern.

Den Men­schen zu hel­fen, ist je­doch nicht so leicht: In der be­trof­fe­nen Re­gi­on herrscht seit län­ge­rem Ge­walt. Be­waff­ne­te Trup­pen kämp­fen um die Macht und ver­brei­ten Angst. Vie­le Men­schen flie­hen vor der Ge­walt. Oft las­sen sie Fel­der und Tie­re zu­rück.

Auch die Hel­fer müs­sen sich vor den ge­walt­tä­ti­gen Grup­pen in Acht neh­men. Sie müs­sen ih­re Ein­sät­ze ex­akt pla­nen und kom­men nur lang­sam vor­an. Star­ke Re­gen­fäl­le ma­chen die Stra­ßen zu Schlamm­pis­ten. Au­tos kön­nen dar­auf kaum fah­ren. Des­halb ha­ben die Hel­fer vie­le Men­schen noch gar nicht er­reicht. An ei­ni­gen Or­ten konn­ten sie aber schon hel­fen. Sie ver­sor­gen die Men­schen mit Es­sen. Die Men­schen wer­den au­ßer­dem ge­impft, da­mit kei­ne Krank­hei­ten aus­bre­chen. Doch es gibt noch viel mehr Men­schen, die Hil­fe brau­chen. Und die Zeit drängt. (dpa)

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