Ge­schäft von Mu­nich Re läuft bes­ser als er­war­tet

Mittelschwaebische Nachrichten - - Wirtschaft -

Der welt­größ­te Rück­ver­si­che­rer Mu­nich Re hat die ers­te Jah­res­hälf­te trotz ho­her Ka­ta­stro­phen­schä­den bes­ser als er­war­tet über­stan­den. Ob­wohl al­lein die gro­ßen Wald­brän­de in Ka­na­da und Erd­be­ben im Sü­den Ja­pans den Kon­zern fast ei­ne hal­be Mil­li­ar­de Eu­ro kos­te­ten, schrumpf­te der Net­to­ge­winn im zwei­ten Quar­tal weit we­ni­ger kräf­tig als von man­chen Ana­lys­ten pro­phe­zeit. Un­ter dem Strich ver­dien­te die Münch­ner Rück von April bis En­de Ju­ni 974 Mil­lio­nen Eu­ro, neun Pro­zent we­ni­ger als im Vor­jah­res­zeit­raum. „Im zwei­ten Quar­tal war echt was los“, kom­men­tier­te Vor­stands­mit­glied Tors­ten Je­wor­rek. „Wir ha­ben vie­le Groß­schä­den ge­habt, die auch teu­er ge­wor­den sind.“Schwie­rig ist die La­ge bei der Erst­ver­si­che­rungs­toch­ter Er­go, die im zwei­ten Quar­tal 34 Mil­lio­nen Eu­ro Ver­lust mach­te. Er­go baut in den nächs­ten Jah­ren 1800 Stel­len ab. (dpa)

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