Die Kastra­ti­on von Kat­zen

Mittelschwaebische Nachrichten - - Landkreis -

In un­se­rem Ar­ti­kel über aus­ge­setz­te Kat­zen ha­ben wir am Mon­tag, 8. Au­gust, auch über die noch nicht be­ste­hen­de Kastra­ti­ons­pflicht von Kat­zen be­rich­tet. Con­ny Steg­mann, Vor­sit­zen­de des Tier­schutz­ver­eins Thann­hau­sen, stellt da­zu rich­tig: „In den Bun­des­län­dern Bay­ern und Ba­den-Würt­tem­berg gibt es zur Kastra­ti­ons­pflicht von Kat­zen noch kei­ne ge­setz­li­che Re­ge­lung, die die Kom­mu­nen da­zu er­mäch­tigt, ei­ne ent­spre­chen­de Be­stim­mung für die Kastra­ti­on von Kat­zen zu er­las­sen.“Es ge­be we­gen der feh­len­den Kastra­ti­on vie­le frei le­ben­de und wil­de Kat­zen. Die­se „un­kon­trol­lier­te Kat­zen­schwem­me“be­güns­ti­ge wie­der­um die Aus­brei­tung von Seu­chen und sons­ti­gen an­ste­cken­den Krank­hei­ten. Da­durch sei­en auch Kat­zen in mensch­li­cher Ob­hut ge­fähr­det, be­tont der Tier­schutz­ver­ein Thann­hau­sen. Die kon­se­quen­te Kastra­ti­on von Kat­zen ab sechs Mo­na­ten und Ka­tern ab neun Mo­na­ten er­spa­re viel Leid und tra­ge zu ei­ner Ge­sund­er­hal­tung der Kat­zen­po­pu­la­ti­on bei. (zg)

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