LKW-Fah­rer ohr­feigt Au­to­fah­re­rin

Die Frau soll ihn ge­schnit­ten ha­ben

Mittelschwaebische Nachrichten - - Wirtschaft -

Wörth an der Isar Selbst­jus­tiz auf der Au­to­bahn: Ein Last­wa­gen­fah­rer aus Ita­li­en soll ei­ne Au­to­fah­re­rin in Nie­der­bay­ern be­drängt und ihr ei­ne Ohr­fei­ge ver­passt ha­ben. Die 30-Jäh­ri­ge ha­be an­ge­ge­ben, der Fah­rer sei ihr bis zur Aus­fahrt Wörth an der Isar (Land­kreis Lands­hut) an der Au­to­bahn 92 ge­folgt, ha­be ih­re Wa­gen­tür auf­ge­ris­sen und ihr ins Ge­sicht ge­schla­gen, teil­te die Po­li­zei mit. Als die Frau dar­auf­hin ein Fo­to von dem Last­wa­gen ma­chen woll­te, sei der Mann er­neut aus­ge­stie­gen und ha­be ihr ge­droht. Die ver­ängs­tig­te Frau fuhr zur Au­to­bahn­po­li­zei und er­stat­te­te An­zei­ge.

Mit­hil­fe der ita­lie­ni­schen Kol­le­gen und der Spe­di­ti­on konn­te der Fah­rer aus­fin­dig ge­macht wer­den. Per Te­le­fon frag­ten die deut­schen Be­am­ten nach dem Vor­fall. Da­bei be­haup­te­te der Mann, die Frau ha­be ihn nach ei­nem Über­hol­vor­gang ge­schnit­ten und er ha­be sie le­dig­lich zur Re­de ge­stellt. Die Ohr­fei­ge be­stritt er. „Da­bei war die Wan­ge der Frau noch knall­rot“, be­rich­te­te Chris­ti­an Weid­ner von der Au­to­bahn­po­li­zei. Da der Fah­rer aber an­gab, be­reits in Ös­ter­reich zu sein, konn­ten die deut­schen Be­hör­den nicht mehr tä­tig wer­den. Der Fah­rer wird nun von der ita­lie­ni­schen Po­li­zei an­ge­hört. (dpa)

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