Ka­nu-Trai­ner bei Un­fall schwer ver­letzt

No­tope­ra­ti­on nach Schä­del-Hirn-Trau­ma

Mittelschwaebische Nachrichten - - Olympische Spiele 2016 -

Rio de Janei­ro Ste­fan Hen­ze, As­sis­tenz­trai­ner der deut­schen Sla­lomKa­nu­ten bei den Olym­pi­schen Spie­len, wur­de bei ei­nem schwe­ren Ver­kehrs­un­fall in Rio de Janei­ro le­bens­be­droh­lich ver­letzt. Der 35 Jah­re al­te Dis­zi­plin­trai­ner der Ka­jakFrau­en ha­be in der Nacht auf Frei­tag (Orts­zeit) ein schwe­res Schä­delHirn-Trau­ma er­lit­ten, teil­te der Deut­sche Olym­pi­sche Sport­bund mit. Der Hal­len­ser sei an­ge­sichts der Schwe­re sei­ner Kopf­ver­let­zun­gen in ei­ner Kli­nik mit neu­ro­chir­ur­gi­scher Spe­zi­al­ab­tei­lung so­fort not­ope­riert wor­den. Sein Zu­stand sei wei­ter­hin „le­bens­be­droh­lich“, hieß es.

Hen­ze hat­te bei den Som­mer­spie­len 2004 in At­hen noch als Ak­ti­ver zu­sam­men mit sei­nem Team­kol­le­gen Mar­cus Be­cker Sil­ber im Ca­na­di­er-Zwei­er ge­won­nen und ar­bei­tet jetzt im Ka­nu-Leis­tungs­zen­trum Augs­burg.

Bei dem Un­fall saß mit Chris­ti­an Kä­ding auch ein wei­te­rer Te­am­be­treu­er der Sla­lom-Ka­nu­ten im Au­to. Nach An­ga­ben des Or­ga­ni­sa­ti­ons­ko­mi­tees wa­ren die bei­den mit dem Ta­xi un­ter­wegs auf dem Weg zu­rück ins olym­pi­sche Dorf. Kä­ding sei leicht ver­letzt be­reits wie­der aus dem Kran­ken­haus ent­las­sen wor­den. (dpa)

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