Wie sich Strei­cheln auf Mensch und Tier aus­wirkt:

Mittelschwaebische Nachrichten - - Aus Der Nachbarschaft | Landkreis -

Stu­di­en Zahl­rei­che Wis­sen­schaft­ler er­for­schen die Be­zie­hung zwi­schen Mensch und Haus­tier. Er­geb­nis­se be­le­gen, dass Menschen mit ei­nem Haus­tier ge­las­se­ner auf psy­chi­schen und phy­si­schen Stress re­agie­ren.

Nut­zen Tie­re wer­den in The­ra­pi­en ein­ge­setzt, et­wa bei Au­tis­mus. Auch im All­tag kön­ne man die Ef­fek­te nut­zen: So rie­ten bri­ti­sche Stress-Ex­per­ten zum Bü­ro­hund. In München hat 2013 das ers­te Kat­zen-Ca­fé Deutsch­lands ge­öff­net: der „Kat­zen­tem­pel“.

Ku­schel­hor­mon Beim Strei­cheln wird das so­ge­nann­te Ku­schel­hor­mon Oxy­to­cin aus­ge­schüt­tet. Fünf Mi­nu­ten strei­cheln sol­len da­für schon aus­rei­chen. Es wirkt ja­pa­ni­schen For­schern zu­fol­ge nicht nur beim Menschen, son­dern auch bei Tie­ren.

Vor­aus­set­zung Je en­ger die Be­zie­hung zum Tier, des­to mehr wir­ke sich

das Ku­scheln aus. Vor­aus­set­zung sei, dass man das Tier mag, sagt Andrea Beetz, Di­plom-Psy­cho­lo­gin und Do­zen­tin zur Mensch-Tier-Be­zie­hung an der Uni Ros­tock.

Selbst ak­tiv wer­den Wer In­ter­es­se dar­an hat, sich im Tier­heim Wei­ßen­horn als Kat­zen­streich­ler oder Gas­siGe­her zu en­ga­gie­ren, kann sich über die In­ter­net­sei­te www.tier­heim­weis­sen­horn.de in­for­mie­ren. (stz-/dpa)

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